CTA und Hausarbeit

Haben viel gemeinsam. Eine CTA und die tägliche Hausarbeit.

Man soll es kaum glauben, aber Hausarbeit und eine CTA haben viel gemeinsam. Wenn man wie wir im 0.0 lebt, muss man seinen eigenen Space verteidigen. Da bekommt man den ein oder anderen richtig heroischen Kampf geliefert. Aber wie im Haushalt, muss man auch manchmal einfach nur mit einer Entosis-Flotte den Müll vor die Tür schleppen, abspülen oder die Küche putzen. Wie man eine CTA und Hausarbeit verbinden kann, schildert dieser Bericht.

Das neue Jahr hatte begonnen und ich hatte die sozialen Kontakte um die Feiertage und die Neujahrsfeierlichkeiten hinter mich gebracht. Zeit, mal wieder ein wenig in EVE nach dem Rechten zu sehen. Parallel dazu sah meine Bude aus, als wäre die Rote Armee durch marschiert und hätte in meiner Küche kampiert. Es musste dringend feucht durch gewischt werden. Aber dazu später mehr.

Kaum war Discord gestartet, sprang mir der PING eines unserer Kommandeure ins Auge „MAXIMUM OF THE MAXIMUMIST CTA tonight!“. DAS klang sehr vielversprechend. Ich habe Urlaub. Warum also nicht mal eine CTA um 23 Uhr DE Zeit mit machen. Wie lang kann das schon gehen? Gesagt, getan. Ich aktivierte meinen Sprungklon ins Staging-System und hielt mich bereit.

Mit einer Svipul-Flotte machten wir uns pünktlich auf den Weg ins Zielgebiet. Der FC wurde gar nicht müde darauf hinzuweisen, dass wir alle unseren Death-Clone im Staging haben sollten. Warum wurde mir erst klar, als wir im Zielgebiet ohne einen Schuss abzufeuern an einer Raitaru dockten, um uns dann umgehend vor der Station in unseren Kapseln in die Luft zu sprengen. Überraschung!

Zu Abwechslung mal eine Erebus zum bridgen. 

Das Reship-Kommando ließ nicht lange auf sich warten.  Wir stiegen um in Typhoons und bekamen die Order, uns bis auf 100 Meter an den Titan heran zu bewegen, der uns dann im Notfall bridgen sollte. Zuerst sprang unserer Entosis-Flotte. Die Phoons standen in Hot-Standby.

Wir warteten… und warteten… und warteten. Nichts tat sich. Anscheinend wurde aus der „MAXIMUM OF THE MAXIMUMIST CTA“ wohl doch eher eine Hausarbeits-Mission. Mir wurde langweilig und da ich ein Wireless Headset (Logitech G933) besitze, begann ich in meiner verwüsteten Wohnung herum zu laufen. Mir fiel auf, dass die Küche am dringendsten Pflege nötig hatte, also machte ich mich daran, alle beweglichen Teile aus der Küche zu entfernen und mal eben feucht durch zu wischen. Kein Scheiß, Leute. Der Neu hat gegen 0.30 Uhr in der Früh seine Küche feucht durch gewischt, die Spülmaschine eingeräumt, die Arbeitsflächen sauber gemacht und den Müll verpackt.

Die Phoon Flotte stand noch immer an der Erebus und wartete auf das Batphone der Entoser. Nichts passierte. Während ich so vor dem Rechner saß, schielte ich in den Flur in Richtung Badezimmer. Auch das hätte mal eine ordentliche Reinigung nötig. Das gewarte am Titan würde sicherlich noch etwas dauern. Was lag da näher als auch das Badezimmer komplett zu reinigen (Dusche, Klo, Waschbecken) und dann am Ende auch dort noch mal komplett feucht durch zu wischen? Ich bin ein Mann der Taten. Also ran.

Endlich etwas Äktschn. 

Was soll ich sagen? Mein Scheißhaus strahlt nun, als hätte Meister Proper persönlich den Putzlappen geschwungen. Kurz bevor ich auf die Idee kam, um 1.30 Uhr in der Früh noch das Treppenhaus zu putzen, kam dann endlich das Kommando, die Phoons wieder zu docken, im Pod raus zu kommen und über den Titan wieder zur Raitaru zu springen. Dort angekommen sprangen wir in die Svipuls und ballerten die Raitaru zum Dank in den ersten Timer.

Pornöööööse Structure-Warfare

Aus Langeweile zog es uns dann noch an eine Athanor. Doch bevor wir die frisch machen konnten, kam dann das Kommando sich zurück zu ziehen. Wir machten uns wieder auf den Weg ins Staging. Mittlerweile war es 2.30 Uhr. Meine Küche und mein Badezimmer sahen aus, als wären sie gerade vom „Schöner Wohnen Team“ höchstpersönlich eingerichtet worden. Zum Treppe Putzen hatte ich jetzt aber auch keine Lust mehr.

Ich dockte an unserer Zitadelle und loggte aus. Genug Hausarbeit für eine Nacht. Ingame und im RL. Manchmal ist eine MAX CTA eben auch nur Hausarbeit. Aber man muss es auch mal von der guten Seite sehen. Ich habe die Küche und mein Klo geputzt und dafür sogar zwei PAP-Links abgestaubt. Think positive!

Jahresabschluß

Auf ein neues Jahr

Die Scheine im Weltall GmbH
Meine Herren. 2017 war sicherlich ein spannendes Jahr in jeder Hinsicht. Wenn ich nun zurückblicke, schaue ich auf eine mittlerweile 1,5 Jahre andauernde Erfolgsstory. Die Schweine im Weltall GmbH entwickelt sich sehr viel besser, als ich es in meinen kühnsten Träumen hätte erwarten können. Wir haben es dank unserer HR-Abteilung geschafft eine Truppe ganz ohne Schiffschaukelbremser zu rekrutieren. Der Gang vom Highsec in den Nullsec-Space war eine einschneidende, aber gute Entscheidung und selbst der Wechsel vom Fornax Protektorat zu Razor hat der Corp nicht geschadet. Ganz im Gegenteil. Es hat sie nur noch besser werden lassen. Ich könnte nicht zufriedener sein.

Die G-Fleet
In diesem Jahr fand die G-Fleet wieder in Düsseldorf statt. Die Location erlaubte nur knapp 150 Personen, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Es tummelten sich diverse Kapselpiloten, sogar aus dem Ausland auf dem Treffen und für amtlich beglaubigte Buffetfräsen wie mich, gab es sogar ordentlich etwas zu futtern. Ich hielt dort (sehr aufgeregt) meinen ersten Vortrag zum Thema „Deutsche Community-Flotten“ vor ziemlich vielen Personen. Es war trotz der Aufregung ein Riesen Spaß. Mit Freude werde ich auf der kommenden G-Fleet in Berlin wieder dabei sein.

Der Kolkrabe
2017 war aber auch ein Jahr der Verluste. Mein Lieblings-Blogger „Degestus Chene“, bekannt durch seinen weltklasse Blog „Kolkrabe.blog“ hatte die Lust auf EVE Online verloren und stellte seinen Blog ein. Ich kenne Degestus von diversen RL-Treffen und hoffe er findet die Motivation irgendwann wieder. Ich habe seine Beiträge immer sehr gern gelesen. Außerdem hoffe ich, dass Du doch irgendwie Deinen Weg zum Schweinecamp 2018 finden wirst. Keiner raged so gut wie Du.

Die EVE Community
„EVE is a dark harsh world“. Dieser Aussage von CCP Wrangler trifft auf alles mögliche zu, aber nicht auf die Deutsche Community. Wir haben im Jahr 2017 ganz andere Erfahrungen machen dürfen. Nur dank Euch sind Events wie die Noob-Fleet und das M4N überhaupt möglich. Eure Spenden pushen das ganze enorm, so dass die Noobs auch richtig unterfüttert werden können. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle, die uns so tatkräftig unterstützen. Sei es monetär oder auch persönlichen Einsatz.

Der 30.10.2017
Auch traurige Dinge mussten wir 2017 erleben. Der für uns Deutsche zuständige Teil der CCP Mitarbeiter wurde am 30.10.2017 gekündigt. Für uns Community-Veranstalter und Fansite-Betreiber ist das erst mal ein herber Rückschlag. Mit einem Schlag wurden all unsere Ansprechpartner entfernt, was unsere Arbeit nicht gerade leichter macht. Ich möchte an dieser Stelle CCP Phantom, CCP Shadowcat und auch CCP Logibro für die super Zusammenarbeit danken. Ich hoffe 2018 wird für Euch ein erfolgreiches Jahr. Ihr hinterlasst definitiv eine Lücke.

Alles in allem war 2017 ein interessantes Jahr. Für die Schweinchen und mich war es auf jeden Fall ein sehr erfolgreiches Jahr. Wir erfreuen uns allerbester Gesundheit und die Fluktuation in der Corp ist minimal. Man kann also sagen „läuft“ bei uns.

Wir freuen uns schon auf das neue Jahr und wünschen Euch allen ein erfolgreiches 2018. Fly safe o7

24.2 Milliarden ISK

Feuerwerk in Kothe – Noob Fleet & M4N Weihnachtsminern

Letztes Jahr hatten wir es zum ersten mal ausprobiert. Die Community-Flotten vom M4N und von der Noob-Fleet taten sich zusammen, um alle Asteroiden eines Sternensystems abzubauen. Dieses Jahr starteten wir die Neuauflage des Weihnachtsminings und wie soll ich es sagen? Es war ein voller Erfolg.

Mit teilweise knapp über 40 Piloten legten wir in Kothe um 19 Uhr los. Im Laufe des Abends gesellten sich mehr und mehr Piloten dazu, so dass es zu Spitzenzeiten dann knapp über 60 Piloten waren, die sich im System tummelten.

Skurril: Machariel mit Mininglasern

Parallel streamte ich das ganze auf Twitch und zu meiner Verwunderung bekam ich stellenweise mehr als 40 Zuschauer auf meinen dilletantischen Stream. Dennoch hat es den ein oder anderen Zuschauer dazu verleitet, sich auch mal in Kothe blicken zu lassen. Das skurrilste war ein Pilot, der mit einer geskillten Machariel in die Flotte kam und dann einen Mining Laser anwarf.

Den ganzen Abend über spendete der ein oder andere Pilot immer mal ein paar ISK. Irgendwann wurde aus den sporadischen Spenden dann eine Art Marathon. Blitzschnell erreichten wir einen Spendenwert von 10 Milliarden ISK. Das war der Kracher im Quadrat.

Schnell fanden wir ein neues Ziel. 15 Milliarden sollten doch zu schaffen sein. Also schauten alle noch mal in ihren Wallets und kramten ein paar alte Ammarianische Sesterzen hervor. Ratzfatz hatten wir auf ein mal 17,6 Milliarden ISK auf dem Spendenkonto.

Barge, Machariel und ein paar God Rays

Durch eine Spontanüberweisung von 2,4 Milliarden ISK hat dann Tobin Makanen (der Typ, von dem ich die 46 zum Geburtstag bekommen habe) den Spendenbetrag auf glatte 20 Milliarden ISK gebracht. Zuzüglich diverser Sachspenden in Form von Skill-Injektoren, Skins, Blueprints und Schiffen kam das Event auf insgesamt 24,2 Milliarden ISK.

Ich möchte mich im Namen der Noob-Fleet bei allen Teilnehmern des Events bedanken. Vor allem bei den Kollegen von M4N, die dieses Jahr die Organisation im Hintergrund übernommen haben. Der Abend war klasse und ein krönender Abschluss für 2017.

Ich wünsche Euch allen ein entspanntes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf dass wir alle nach den Feiertagen noch die selbe Kleidergröße haben werden.

Turbulente Tage

Gehen am 22.12 zusammen minern. Noob-Fleet & M4N

Es ist wieder soweit. Die beiden Community-Flotten „M4N“ und „Noob-Fleet“ laden Euch ganz herzlich zum Weihnachts-Minern ein. Beide Flotten treffen sich am kommenden Freitag-Abend um 19 Uhr in Kothe, um das System von seiner Asteroidenplage zu befreien.

Also stellt Euch schon mal eine Kochplatte, samt Topf und Glühwein bereit, setzt die Rentier Geweihe, oder die Nikolaus-Mütze auf und schaltet Eure roten Nasen ein. Wir gehen weihnachtlich eine Runde im Dreck buddeln.

Die Pausenclowns ääähm FC’s des Abends sind keine geringeren als Jared Lakin und Neovenator. Also stellt Euch auf einen bunten Abend mit viel Spaß und Talk ein. Wir freuen uns auf Euch. Details findet Ihr wie immer auf der „Noob-Fleet“ Seite.

Letztes Wochenende fand die Noob-Fleet zum ersten mal komplett ohne mich statt. Der Grund war ein RL-Event bei dem meine Anwesenheit zwingend erforderlich war. Ich habe nach 18 Jahren Partnerschaft meiner Lebensgefährtin einen Heiratsantrag gemacht.

Neo auf den Knien. Das Ergebnis: Sie hat „Ja“ gesagt.

Seit ca. sechs Monaten arbeitete ich „under cover“ daran, meiner Freundin einen Antrag zu machen. Ich wollte nicht nur auf die Knie fallen und „Wollze mich heiratn, ey?“ von mir geben. Es sollte schon etwas spezielles sein.

Wer mich kennt, der weiß dass ich mit Romantik absolut gar nichts an der Uhr habe und meine Freundin hätte das bis Freitag Abend auch blind unterschrieben. Wenn es um romantische Momente geht, bin ich eher das Modell Holzklotz. Der Typ, der erleichtert aufatmet, wenn Leonardo DiCaprio endlich ertrinkt, nachdem die Titanic abgesoffen ist. Der Typ, der bei „Rendezvous mit Joe Black“ Popcorn vor den Fernseher schmeisst und „Laaaaaaaangweilig“ brüllt.

Gerade aus diesem Grunde und weil meine Freundin auch mal ein romantisches Erlebnis mach all diesen Jahren der Entbehrungen verdient hatte, habe ich mich dazu entschlossen dem Antrag eine Gesangseinlage voraus zu schicken.

Wenn man aber nun im Duden bei den Suchbegriffen „Schlechtester Gitarrist aller Zeiten“ und „Schlechtester Sänger im Universum“ nachschlägt, findet man leider auch immer ein Foto von mir. Ich kann so schlecht singen, dass ich es mich nicht mal unter der Dusche traue.

Sechs Monate voller Entbehrungen (für meinen Gitarrenlehrer) und die Ohren der Bandmitglieder mussten wir investieren, nur um meine echt bescheuerte Idee umzusetzen. Am letzten Freitag war es dann soweit.

Im laufenden Programm der Band meines Bruders sollte ich kurz vor Ende des ersten Sets auf die Bühne gerufen werden. Meine Freundin hatte keinen Plan, was da abgeht. Sie weiß dass ich, wenn ich Gitarre spiele, nur Zeug von Rammstein, Linkin‘ Park oder Static-X spiele. Dass ich „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller zum besten geben würde, ahnte sie nicht mal ansatzweise.

Dass dem Song dann auch noch ein Heiratsantrag folgen würde, war für sie so realistisch, als würde in unserm Orbis spontan der imperiale Todesstern auftauchen.

Wie dem auch sei. Ich zog den Stiefel durch, sang meinen Song und machte meiner Freundin nach 18 Jahren den Antrag, auf den sie so lange gewartet und welchen sie mittlerweile nicht mehr erwartet hatte.

Das Ende vom Lied: Sie hat „JA“ gesagt.

Der Kilokalorien Express

Ein leckeres Paket samt Grußkarte aus Sachsen

Letzte Woche bimmelte es an der Tür und ein sichtlich genervter DHL Fahrer (Ich wohne unter dem Dach) lieferte mir ein recht schweres Paket. Was mochte da nur drin sein? Ich überlegte, ob ich etwas auf Amazon bestellt hatte, konnte mir aber keinen Reim darauf machen. Hatte meine Freundin evtl. etwas bestellt? Hat mir jemand einfach so etwas zukommen lassen? Ich hatte keinen Plan, was da wohl drin sein könnte.

2 Millionen KCal, direkt auf die Hüfte. Schmecken ganz besonders gut mit Butter.

Als ich sah, dass das Paket aus Sachen kommt, ahnte ich schon um was es sich handeln könnte. Ich machte mich daran, das Paket auszupacken. Der Inhalt war eine Leckerei aus Sachsen. Unser „Community Otto“ hatte sich die Mühe gemacht, mir einen seiner legendären handgemachten Weihnachts-Stollen zukommen zu lassen. Das ist zwar ein direkter Angriff auf meinen „Beach Body 2018“ Diätplan, aber hey, das Zeug schmeckt einfach grandios. Außerdem ist Weihnachten und so.

Abschließend muss ich echt mal was los werden. Einer der wichtigsten Gründe, warum ich heute noch EVE Online spiele ist, dass ich durch dieses Spiel eine Menge echt netter Leute haben Kennenlernen dürfen. Mit einigen von denen bin ich im RL stark verbunden und wenn EVE nicht gewesen wäre, hätte ich keinen dieser Menschen jemals getroffen.

Der Stollen beweist mal wieder, dass die EVE Community eben doch sehr viel besser ist, als ihr Ruf.

EVE Community = Best Community. Danke Otto, für den leckeren Stollen.

Neue Guides sind online

https://www.youtube.com/watch?v=n_aLOoi1KCI

Emp Hazers „Wurmloch 101“. Oder „How to survive in W-Space?“

In der Noob-Fleet hatten wir ja in den letzten Wochen immer wieder mal Piloten, die sehr interessante Vorträge zu diversen Aspekten des Lebens in EVE hielten. Ich erinnere mich da gern an den FC Kurs mit Forkrul Assail zurück. Der ging über drei Stunden und war voll gepackt mit Zuhörern. Leider gab es davon keine Aufzeichnung.  Vielleicht macht er das ganze ja noch mal für uns. Dann zeichne ich ihn auf jeden Fall auf.

Es gibt aber ein paar Vorträge, die aufgezeichnet wurden. Zum einen war jemand so nett mein Gestammel im Flotten-Kurs aufzuzeichnen. Zusammen mit meiner tollen Powerpoint-Präsentation kann man sich das ganze zum beispiel HIER herunterladen. Wenn man aber sieht, was andere auffahren, dann kann ich mit meiner lahmen Powerpoint-Präse aber mal so richtig abstinken.

Zwei unserer Dozenten gaben mit die Erlaubnis, ihre bei der Noob-Fleet gehaltenen Kurse hier zu verlinken. Zum einen haben wir den „Wurmloch 101“ Kurs von Emp Hazer, welcher uns wirklich klasse erklärt wie das so im Wurmloch funktioniert. Ich habe bei der Präsentation mit Chips und Bier da gesessen und hier und dort auch gut glucksen müssen. Das Teil ist echt klasse.

 

TheSylance erklärt uns am Beispiel der Minmatar Schiffe alle Schiffsklassen

Der zweite Kurs ist von TheSylance. Er hat uns im Rahmen der Noob-Fleet einen schönen Überblick über alle Schiffsklassen anhand der Minmatar Schiffe gezeigt und ist auch sehr detailliert auf die verschiedenen Rollen der Schiffe eingegangen.

Die Noob-Fleet, ursprünglich mal als pures „Missionrunning-Event“ gestartet, hat sich zu einer art Plattform entwickelt, auf welcher diverse Leute und die unterschiedlichsten Ecken von EVE Online zeigen. Ich finde das sehr spannend und bin froh, diesen Weg gegangen zu sein.

Sich nur einem Thema zu widmen, finde ich zwar auch gut. Dennoch macht es einen sehr unflexibel. Im Rahmen der Noob Fleet können wir uns jedes Thema heraus greifen und behandeln. Egal, ob es blanke Theorie ist, ob wir uns irgendwo aktiv prügeln gehen, oder ob wir gemeinsam im Asteroidengürtel stehen und minern. Ich mag das.

Ich bedanke mich bei unseren Dozenten und freue mich immer wieder wenn Ihr mir neue Vorschläge für spannende Kurse wie die beiden o.g. liefert. Gern setzen wir das mit Euch um. Ich bin gespannt, was da noch alles kommt.

Unterwegs mit der G-Fleet

Mit Caracals auf einem NullSec-Roam. Der Neo und die G-Fleet.

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon viel früher erstellen, aber wie es immer so ist, kam immer wieder etwas dazwischen. Nun finde ich endlich mal Zeit vom G-Fleet Roam und der Idee da hinter zu berichten.

Tairon Usaro, der Initiator des Real Life Events „G-Fleet“, welches bislang immer in Düsseldorf stattfand und welches in 2018 dann in Berlin gastieren wird, hatte auf der G-Fleet 2017 angekündigt, dass er auch ingame die G-Fleet zu einer Marke machen möchte. Der Fokus soll dabei auf der Ausbildung von neuen Spielern liegen. Tairon verkündete auf der G-Fleet 2017 die Gründung der „G-Fleet Alliance“ an.

Einer der Aspekte der G-Fleet ingame sollen regelmäßige Nullsec-Aktivitäten wie zum Beispiel Roams sein. Den ersten Roam absolvierte die G-Fleet am 12.11.2017. Ähnlich den Noob-Fleet PVP-Roams sammelte man alle Piloten in einem Staging-System. Man brauchte nichts, als eine Kapsel und wenn man Caldari Alpha-Pilot war, dann hatte man Glück, denn die G-Fleet spendierte jedem Piloten eine brandneue Caracal plus Fitting.

Der FC des Abends war kein geringerer als KillahBee und nachdem alle Piloten ausgerüstet waren, ging es auch schon los. Ich merkte schnell, dass KillaBeeh nicht gewöhnt war, eine bunt gemischte Truppe bestehend aus Noobs und Professionals zu kommandieren. Es dauerte einige Zeit, bis er merkte, dass er die Latte etwas tiefer legen musste. Einige Noobs waren vorher noch nie in einem Roam und hatten diesbezüglich natürlich noch einige Defizite.

Nachdem wir uns aber halbwegs aneinander gewöhnt hatten und man den Noobs die wichtigsten Kommandos einer PVP-Flotte vermittelt hatte, ging es langsam los. Unsere route führte und durch Catch. Doch irgendwie wollte sich keiner mit uns anlegen. Immerhin waren wir mit knapp 70 Caracals unterwegs, deren Piloten wild entschlossen waren, etwas auf den Grill zu werfen.

KillahBee lotste uns dann schließlich nach Tenerifis und dort bekamen wir dank Lumpy einen Fight, der sich gewaschen hatte. Ich konnte mich in dem wilden Getümmel auf fünf Killmails verewigen, bis mich dann schließlich ein Lumpy-Pilot aus meiner Caracal des Todes pellte.

Für mich war danach das Event vorbei. Die Heimat und vor allem mein Bettchen riefen nach mir. Ich starb mich heim nach Oasa und beendete meinen Tag. Ich bekam noch eine nette Mail von dem Piloten, der den Final Blow auf meine Caracal gelandet hatte.

Alles in allem hat die erste G-Fleet Spaß gemacht, wenn ich mir auch ein paar Verbesserungen, gerade im Umgang mit Noobies wünschen würde. Dafür, dass sich PVP-Vollprofis zum ersten mal mit Noobs abgegeben haben, war die Sache aber solide und gut. Ich kann mir vorstellen, dass die G-Fleet in Zukunft ein guter und fester Bestandteil der deutschen Community-Flottenveranstalter werden wird. Die Noob-Fleet unterstützt das Projekt auf jeden Fall sehr gern.

Wer nun mehr über die G-Fleet Alliance wissen möchte, schaut am besten mal auf deren Website vorbei. Aktuell findet sich dort leider nur ein Forum, aber ich bin mir sicher, dass sich dort in den kommenden Tagen und Wochen eine kapitale Website auftun wird.

Keep on truckin‘

Mit Schwitzehändchen am Steuer der Rhea. Der Neo.

Heute war der große Tag. Mein erster Flug auf der Route von Jita in unsere Heimat stand an. Zur Seite stand mir unser erfahrener Corp-Trucker und mein ganz persönlicher Blog-Retter „Jane Caffeinepowered Doe“. Ich muss zugeben, dass ich mir echt ordentlich die Düse ging.

Man dockt nicht mal eben so ein zehn Milliarden ISK teures Schiff mitsamt wertvoller Fracht ab, ohne sich Gedanken zu machen. Ich war ziemlich nervös und außerdem habe ich bislang höchtens fünf Jump mit einem Carrier gemacht. Ich bin was das angeht also richtig frisch.

Unser Corp-Trucker verfügt über eine schicke Lichterkette, bestehend aus diversen Cyno-Altchars. Leider stellte sich bei mir heraus, dass ich Jump Drive Calibration nur auf Level 4 habe, was für ihn einen Umweg und für uns beide eine längere Route bedeutete. Der Mann hat echt eine Engelsgeduld. Er schob seine Cyno Alts hin und her, bis die Route passte und dann ging es los.

Ich dockte in Jita ab und sprang auf das erste LowSec Cyno. Dort dockte ich dann erst mal schweißgebadet. Der erste Sprung war erledigt. Langsam ließ die Spannung ab. Ich hatte noch ein paar Sprünge zu absolvieren. Der zweite Sprung war schon gar nicht mehr so schlimm wie der erste und beim dritten ließ die Anspannung auch merklich nach.

In der Heimat angekommen, lieferte ich die ganzen Corp-Verträge aus. Ist schon ein schönes Gefühl, wenn man wohlbehalten am Ziel angekommen ist und dabei auch noch eine sinnvolle Aufgabe erfüllt.

Ohne Lichterkette komme ich allerdings allein nicht weit, aber da wir in der Corp auch immer viel zu transportieren habe, werde ich mich einfach ein paar mal an unseren Trucker ran hängen. Parallel dazu überlege ich, wie ich einen weiteren Account finanziere. Für die Strecke von Jita in die Heimat benötige ich für einen komfortablen Flug (Ohne Cynoalt geschiebe) insgesamt 5 Cyno Altchars.

Schauen wir mal. Ich jedenfalls bin erst mal glücklich, dass ich den ersten Flug hinter mir habe. Es hat echt Spaß gemacht und ich habe großes Interesse in Zukunft öfter mit dem Sprungfrachter zu fliegen.

Noob-Fleet: PVP Roaming

Unterwegs mit William Follet. Neo in der Omen.

Letzten Freitag war es mal wieder soweit. Die Noob-Fleet ließ die Spitzhacken in der Ecke liegen und widmete sich wieder dem gepflegten PVP. Da der Deutsche Launcher mittlerweile seit CCP Phantoms Weggang brach liegt, waren wir an diesem Abend recht familiär unterwegs. Ich glaube, die Flotte umfasst ca. 15 Piloten. Als Doctrine wurde u.a. Omen ausgerufen.

Ich hatte an dem Tag einen Weisheitszahn gezogen bekommen und war noch recht benommen. Dennoch musste eine Alibi-Pizza samt Bier her halten. Ich sage Euch, don’t try this at home. Das war echt hardcore. Ich war dank der Medikamente, der Pizza und dem Bier recht schnell durch.

Wir roamten ein wenig durch die Gegend, doch irgendwie wollte sich nichts passendes bieten. Als wir dann den ersten Fight bekamen, haben wir recht gut auf die Fresse bekommen. Diejenigen von uns, die noch flüchten konnten, nachdem unsere FC’s down waren, setzten sich erst mal auf einer Station auf die Wartebank, während der Rest, der nicht das Glück hatte, in einem Schiff zu sitzen, sich erst mal auf den Weg nach Jita machte, um Nachschub zu holen.

Meine Omen hatte gut was aufs Blech bekommen. Ich musste erst mal die örtlichen Reparatur-Services in Anspruch nehmen. Es dauerte eine Weile bis der Rest der Flotte wieder bei uns war und wir wieder los konnten. In der Zwischenzeit hatte ich die Alibi-Pizza samt Bier verdrückt und mir schwante schon, dass dies keine gute Idee gewesen war. Schließlich hatte ich noch das ein oder andere Medikament im Blut. Ich sollte die Quittung recht schnell bekommen.

Primary Target: Neovenator in the Omen

Wir machten los und suchten uns wieder passende Gegner. Es dauerte auch nicht lange, bis wir einer passenden Flotte in die Arme liefen. Die war wieder rum gut aufeinander eingespielt und somit bekamen wir mit Anlauf so richtig den Frack voll. Es dauerte abermals nicht lange, bis unser Primary und der Secondary FC zu Primary und Secondary Target wurden und somit dann irgendwann vom Grid verschwanden.

Alarmstufe: Schweinchen-Rosa

Nach und nach platzten die Jungs und Mädels. Ich war zwar yellowboxed, machte mir aber dennoch keine großen Hoffnungen hier lebendig heraus zu kommen. Als mir mein Schiff dann signalisierte, dass ich gescammed, gewebbt, geneutet und  gejammed war, war klar dass ich nun nur noch aus allen Rohren feuern konnte, bis es zu Ende war.

Ich überlud meine Waffen und feuerte was das Zeug hielt. Meine Drohnen fokussierten sich auf den selben Gegner, den ich auch mit meinen Lasern unter Feuer nahm, aber die gegnerische Logistik war einfach zu gut. Kurz bevor wir in der Lage waren, die Panzerung des Gegners zu knacken, verloren wir unsere Logistik und dann auch die notwendige DPS.

In meinem Schiff überschlugen sich die Ereignisse. Ein System nach dem anderen fiel aus. Ich wusste, dass ich gleich mit meinem Pod ins kalte All geschleudert werden würde. Kaum hatte ich den Gedanken zu ende gedacht, zündete auch schon der Mechanismus, der meine Kapsel aus dem brennenden Stück Altmetall beförderte, der mal mein Schiff gewesen ist.

Ich setzte Kurs auf den Mond eines der Planeten im System und zündete die Selbstzerstörung. Alibi-Pizza, Bier und die Medikamente forderten ihren Tribut. Ich war fix und foxi und echt fertig für das Bett.

Kaum dass ich in meinem Klon in Oasa wieder wach wurde, verabschiedete ich mich vom Rest der Clique und machte mich langsam auf den Weg in meine Kajüte. Das war auch gut so, denn das was ich zuerst als Nachwirkungen der Zahn-OP gedeutet hatte, war in Wirklichkeit eine hereinkommende Erkältung. Den Samstag verbrachte ich im Bett und den Sonntag saß ich mit triefender Nase vor meinem Rechner. Zahn-OP + Medikamente + Pizza + Bier + Erkältung = Absolute Kacke.

Am kommenden Freitag lassen wir  es in der Noob-Fleet mal wieder ruhig angehen. Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste und muss an meine Pumpe denken. Aus diesem Grund und weil ich so gern Alibi-Pizzen esse, treffen wir uns am kommenden Freitag zum gemütlichen Minern. Also stellt Snack und Getränke bereit. Es wird ein bunter Abend.

Projekt Rhea: Sie ist da

Erstes mal abgedockt in Perimeter. Die Rhea mit Neo am Steuer.

Heute war es endlich soweit. Der Kauf eines lange gehegten Traumes stand auf meiner Liste. Dank der Spenden meiner Blog-Leser und auch meiner Schweine-Corpies, war ich in der Lage mir den lange ersehnten Traum in Form eines Caldari Sprungfrachters zu leisten. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle, die mich mit zum Teil pornösen Spenden unterstützt haben.

Mit zittriger Hand unterzeichnete ich den Kaufvertrag für die Rhea und bekam die Zündschlüssel ausgehändigt. Kaum war mein Pod im Bauch des Riesen-Frachters eingeklinkt, startete ich alle Systeme und bat um Abflug-Erlaubnis bei Scotty, dem Dockmanager.

Es dauerte nicht lange und ich bekam die Startfreigabe samt Leitstrahl. welcher mir den Weg aus dem Hangar der Fortizar-Zitadelle in Perimeter wies. Von Perimeter aus setzte ich Kurs auf Jita und dockte den Koloss erst mal dort am Handelsposten 4-4.

In den dortigen Hardware-Shops muss ich nun erst mal das passende Fitting montieren lassen und dann warte ich auf unseren Corp Trucker, mit dem ich die erste Tour fliegen möchte. Allein traue ich mich noch nicht. Schließlich fliegen da zehn Milliarden ISK durch den Raum. Die möchte ich nicht beim ersten Einsatz direkt vor die Wand klatschen.

Was mir jetzt noch fehlt, ist eine Lichterkette bestehend aus diversen Altchars, die ein Cyno auf machen können. Aktuell besitze ich nur einen Alt. So wie mir scheint, werde ich da aber noch eine Strategie benötigen. Aber erst mal eines nach dem anderen.

Noch mal ein ganz herzliches DANKE an all diejenigen, die mich so sehr bei dem Projekt unterstützt haben. Ohne Euch wäre das ganze nicht möglich gewesen. Ihr seid echt die besten.

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