Der G-Fleet Triathlon

250 Nerds überfallen Berlin

Fünf Tage Berlin. Fünf Tage G-Fleet. Eigentlich war ich nur Gast, der sein Ticket regulär bezahlt und sich ein Hotel gebucht hatte. Eigentlich wollte ich mit Frau Neovenator vor der G-Fleet ein wenig durch die Stadt eiern und ihr ein wenig von der Hauptstadt zeigen. Doch am Ende kam alles ganz anders und aus einem entspannten Kurzurlaub mit anschließender Party wurden fünf Tage gefüllt mit knüppelharter Arbeit und die anschließende Erkenntnis, dass ein Event wie die G-Fleet aus einer Monster-Logistik, einer guten Planung und einem gut funktionierendem Team besteht.

Aufbauen > Feiern > Abbauen – Der G-Fleet Triathlon

Der G-Fleet war der Fahrer eines Transporters mit der Veranstaltungstechnik ausgefallen. Ich bin eingesprungen und habe das gute Stück nach Berlin gefahren. Vor Ort wurden wir dann auch gleich vom G-Fleet Team rekrutiert und halfen beim Aufbauen. Mein persönliches Highlight war es, eine 2m hoch beladene Palette Bier auf einem Hubwagen 100 Meter über Kopfsteinpflaster zu pöngeln. Parallel dazu wuselten überall Leute vom Team herum, zogen Netzwerkkabel, konfigurierten das WiFi, bauten Möbel auf und schleppten Kram durch die Gegend. Mit anderen Worten: Alle hatten schwer was zu tun. Wir sind ganz kurz vor der Eröffnung am Freitag fertig geworden.

Das Fachpersonal bei der Arbeit

Die Location der G-Fleet (Alte Münze Berlin) war die alte Münzprägeanstalt in Berlin. Dort wurde zu DDR-Zeiten noch die Ostmark geprägt. Die Party fand in den Katakomben des Gebäudes statt, was man eindrucksvoll an den verbauen Tresortüren sehen konnte, die überall den Flur schmückten. Des Interieur war sehr gewöhnungsbedürftig. Im Grunde genommen handelte es sich bei der Location um den nicht gereinigten, leicht muffigen Keller eines alten Kastens in Berlin Mitte. Auf der anderen Seite hatte es einen gewissen Industriellen Charme. Die Rohrleitungen und fliegenden Kabel sorgten zusammen mit Torges krasser Beleuchtung dafür, dass man den Eindruck hatte, man würde in einem Weltkriegsbunker feiern. Charles White aka Max Singularity bezeichnete es als das saubereste Minmatar Hotel, dass er jemals betreten habe.

Über 60 Pakete abladen? Kein Problem…

Langsam füllten sich die Hallen und das ein oder andere bekannte Gesicht fiel mir in der Warteschlange auf. Der erste Prominente, der es zur G-Fleet geschafft hatte, war unser „Community Otto“ Otto-Erich Stollmmler, welcher auch gleich vom G-Fleet Team zum Kaffee kochen abkommandiert wurde. So schnell kann es gehen. Gerade noch Gast und schwupps bist Du beim Team.

Nach und nach trudelten auch meine Corpmates nebst Razor Verstärkung ein. Die Party nahm langsam Fahrt auf. Dies war glaube ich auch der Punkt an dem ich meine Frau das letzte mal wissentlich gesehen habe. Sie war komplett in den Staff gewechselt und arbeitete wie ein Pferd. Treffender Kommentar von Max Singularity: Immer wenn ich die kleine Frau sehe, rennt sie entweder nach links oder nach rechts. Er traf es damit auf den Punkt.

Wer hilft, bekommt „Free drinking“

Da Otto, ich und Kerstin die ganze Zeit fleissig geholfen hatten, bekamen wir grüne Armbändchen. Diese signalisierten den Barmädels, dass Django heute nicht zahlen muss. Free-Booze für Neo. Was gibt es denn bitteschön schöneres? Ich nahm mir also ein paar Bierchen und tingelte durch die Gegend. Es war echt erstaunlich wie viele Menschen da waren. Und so viele, die ich auch noch kannte. Irgendwie ist das schon cool. Egal ob in Island oder in Deutschland. Es gibt immer ein paar Nasen, die man immer wieder trifft.

3vs3 PVP Turnier

Gegen Abend wurde es dann ernst. In meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich mich für das 3v3 PVP-Turnier angemeldet. Ich war davon ausgegangen, dass ich zusammen mit meinen Corpmates fliegen könnte. Pustekuchen. Die Teams wurden ramdom gewürfelt und so saß ich mit zwei wildfremden Leuten in einem Team und bekam eine Gallente Fregatte unter den Poppes geschnallt und hatte drei Minuten zum fitten. Das Ende vom Lied war ein halb gefitteter Schrotthaufen mit einem Arsch voll Drohnen. Aber wir haben die erste Runde gewonnen. Was will man mehr. Die nächste Runde überlebten wir dann nicht. Dieses mal hatte ich aber eine Buffer getankte Caracal unterm hintern und starb als letzter. Ich machte dabei auch noch einen Kill. Wenigstens habe ich die Ehre verteidigt. Das 7vs7 Turnier wurde von LUMPY gewonnen, welche auch mit der größen Anzahl an Piloten vor Ort waren. Herzlichen Glückwunsch.

v.l.n.r. Neovenator, CCP Guard, CCP Archduke, Otto Erich Stollmler

Ein ganz persönliches Highlight war ein Gespräch mit CCP Guard und CCP Archduke. Otto Erich Stollmmler hatte es initiiert. Ziel war es, zu erreichen dass der Deutsche Launcher wieder mit Infos zu Community Events befüttert werden kann. Durch den Weggang von CCP Phantom liegt dieser nämlich brach, was den Community FC’s echte Kopfschmerzen bereitet. Hat der Launcher doch immer für einen großen Schwung NewBros in den Flotten gesorgt.

Das Gespräch verlief viel besser, als Otto und ich uns das erhofft hatten. Archduke und Guard möchten uns da helfen und umsetzen, dass der Deutsche Launcher wieder mit Infos zu bevorstehenden Community-Flotten befeuert wird. Ich wette, durch die Reihen der Community FC’s im deutschen Raum wird ein aufatmen gehen. Wir haben uns jedenfalls sehr über das Gespräch gefreut und werden alles daran setzen, dass das Besprochene auch umgesetzt werden kann. Weitere Infos dazu wird Otto sicherlich auf der DEUComm Mailingliste (ingame) schreiben.

In der ersten Knockout Runde (Bier aus dem Eimer per Strohhalm trinken) konnten das Razor-Drinking-Squad die Gegner noch in ihre Schranken verweisen, aber beim „Ich weiß ob Du Schnaps oder Wasser getrunken hast“ Spiel, haben wir dann aufgeben müssen. Die LUMPY’s hatten echt ein Pokerface. Respekt und auch hier noch mal Herzlichen Glückwunsch.

Max Singularity erklärt uns den Subspace

Die Vorträge waren auch klasse. Dieses mal war allerdings alles auf Englisch. Man musste also die Ohren spitzen. Es waren dieses mal echt coole Gäste dabei. Neben CCP Cognac sprachen noch ISD Eshtir und Max Singularity, der uns seine Theorien den Subspace betreffend erklärte. Ganz besonders interessant fand ich den Vortrag von Sky Diamond zum Signal Cartel. Das sind Leute, die kein PVP machen, sondern sich u.a. auf Search and Rescue Missionen spezialisiert haben. Ich hatte das Glück noch Abends mit Sky Diamond zu quatschen. Echt unglaublich was die bei SIgnal Cartel alles machen. Sky ist aber auch ziemlich nett. Wir hatten uns schon kurz beim Aufbauen getroffen. Hat Spaß gemacht dem Vortrag zu lauschen

Don’t drink and fly!

Spät Abends gab es noch einen Roam. G-Fleet und Spectre-Fleet haben sich zusammen getan und sind ein wenig durch den Horde Space geknuspert. Es war ganz witzig, zumal unser Spectre-Fleet FC niemand anderes war als Aurelia Breeze nur mit einem anderen Char. Ich kenne Ihn schon von den Razor Flotten. Es macht immer sehr viel Spaß mit ihm um die Häuser zu ziehen. Dieses mal hat meine Stock allerdings auch gut aufs Maul bekommen. Mit Strukturschaden dockte ich dann auch schwer angeschlagen im nächsten Highsec. Das Bier forderte seinen Tribut.

Minmatar Bunkerstyle

Am Samstag ließ ich es dann ruhig angehen. Otto brachte mich auf den Früchtetee-Trip und so lief ich den ganzen Tag mit meinem Becher durch die Gegend und schlürfte Tee. Die G-Fleet Teilnehmer wuselten überall herum. Es gab diverse Räume, in denen man sich niederlassen konnte. Ganz gruselig fand ich den Raucherkeller. Ab einer bestimmten Uhrzeit brauchte man nicht mal mehr seine eigenen Kippen. Einfach rein gehen, tief durchatmen und wieder raus gehen. Das sollte einem den Nikotinbedarf für die kommenden 8 Tage decken. Aber auch draußen, vor der Alten Münze sammelten sich die Nerds bei gutem Wetter und tauschten sich aus.

Spontanes RAZOR Biermeeting vor der Alten Münze

Ich könnte noch so viel schreiben, aber das würde einen Blogbeitrag sprengen. Die G-Fleet 2018 war größer, besser und für mich auch spannender als alle anderen G-Fleets. Ich persönlich habe einen ganz hautnahen Eindruck davon bvekommen, welch ein Riesenaufwand hinter solch einem Event steckt. Was da an Planung, Logistik und Manpower drin steckt und wie das ganze von einer kleinen Truppe Enthusiasten umgesetzt wird, sieht man auf den ersten Blick nicht. Meinen respekt dafür.

Ich hatte einen ganz exklusiven Einblick in das, was hinter den Kulissen läuft und ich kann Euch sagen, Freunde: Das war kein Pappenstiel. Holger & Anna haben ein klasse Team, welches sich von Mittwoch an massiv den Allerwertesten aufgerissen hat, um Euch eine geile G-Fleet zu liefern. Manch einer vom Team ist JETZT noch zugange, während ich diesen Blogbeitrag schreibe. Nach dem Abbauen habe ich den Transporter wieder nach Buchholz gebracht und bin von dort aus mit dem PKW weiter nach Wuppertal gefahren. Wir sind gegen 0.00 Uhr eingetroffen. Der G-Fleet Triathlon war abgeschlossen.

Vielen Dank an das G-Fleet Team für das tolle Event. Danke an CCP Guard und CCP Archduke für das nette Gespräch und natürlich danke an meine Schweinchen und die Razor Piloten. Es hat uns (Kerstin und mir) super viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die G-Fleet 2019.

Es gibt eine Bildergalerie von der G-Fleet HIER: KLICK

Ein Logo für Facebook

Die EVE Online Group Germany auf Facebook

Social Media. Facebook, Twitter, Instagram und wie sie alle heißen. Man kommt ja nicht mehr drumherum. Überall in den sozialen Medien tummeln sich Streamer, Influencer und andere komische Menschen. Ich hatte mich bislang immer nur auf meinen Blog eingeschossen. Natürlich habe ich mit Neovenator auch ein Twitter-Profil, aber eigentlich twittere ich sehr selten. Den ein oder anderen Stream auf Twitch hatte ich auch schon laufen, aber irgendwie bin ich noch zu unbeholfen für diesen modischen Schnickschnack.

Ich bin allerdings durch meine Vergangenheit als konkret krass, fett stabiler C64 Elitecracker der Commodore 64 Crackinggruppe „Fairlight“ über Facebook recht aktiv. Dort stehe ich in engem Kontakt zu meinen C64 Szene-Kollegen aus den wilden 80ern, als 8-Bit noch genug waren und man den King auf dem Schulhof war, wenn man die neuesten Games auf 5,25″ Disks dabei hatte. Da bleibt es nicht aus, dass man als EVE Online  Fan irgendwann auch über die ein oder andere Social Media Gruppe zum Thema EVE Online stolpert.

Hängen geblieben bin ich auf der „EVE Online Group Germany„. Eine recht nette und freundliche Gruppe, die einem nicht all zu sehr auf den Sack geht. Ich muss dazu sagen, dass ich deutsche Facebook Gruppen normalerweise meide. Nirgends sonst habe ich mehr Misanthropie angetroffen, als in deutschen Social Media Gruppen. Dabei scheint mir das ein komplett deutsches Ding zu sein. In englischen Gruppen ist der Arschloch-Level meiner persönlichen Erfahrung nach, nicht so hoch. Während sich die Leute in englischen Gruppen für einen freuen, wenn man etwas geschafft hat, springt in den deutschen Gruppen meist erst mal eine Armee von Hatern aus irgendwelchen Löchern und sagt Dir, was Du alles falsch gemacht hast. Das kann schon echt schwer nerven.

Die Leute in den deutschen Gruppen gönnen sich z.T. nicht mal den Dreck unterm eigenen Fingernagel. Man posted etwas und schon springt die erstbeste Besserwisser-Arschgeige aus dem Spint und macht einem sein eigenes Posting mit z.T. echt beschissenen Kommentaren nieder. Ich erinnere mich noch, als ich ein bevorstehendes Noob-Fleet Event postete und irgend so ein Vollzeit-Klappspaten mich darauf in einem Kommentar fragte, ob ich die Gruppe nun immer mit Postings „beglücken“ würde, wenn in der Noob-Fleet ein royales Häufchen gelegt würde. Ich fragte mich nur: Was läuft falsch, im Leben dieses Typen?

Wie dem auch sei. Ausfälle dieser Art sind in der EVE online Group Germany eigentlich eher die Ausnahme. Es gab mal eine kurze Invasion von KMW-Piloten, die versucht haben, die Gruppe für ihre persönliche Propaganda zu nutzen. Diese wurden aber durch die Admins nach einiger Zeit auch ausgebremst und eingenordet. Die Moderation der Gruppe erfolgt ohne viel Trara. Was mir persönlich sehr wichtig ist, ist dass die Admins nicht jedem andauernd ihrem E-Penis ins Gesicht watschen, wie das damals bei Eveger.de der Fall war. Da waren die Admins aus meiner Sicht…. na, sagen wir mal ‚anstrengend‘. Einer der Gründe, warum ich der Plattform damals den Rücken gekehrt hatte.

Ansonsten ist es in dieser Facebook-Gruppe eigentlich ganz gemütlich. Es gibt viel Smalltalk und die obligatorischen „Danke für die Aufnahme“ Posts. Für jemanden, wie mich, eine optimale Umgebung. Was ich sehr schätze ist, dass manche auch schicke Battlereports einstellen oder auch die ein oder andere Diksussion vom Zaun brechen. Manchmal sogar ungewollt. Das Postaufkommen ist übersichtlich und geht so auch keinem wirklich auf die Nerven.

Was mir aber schon immer ziemlich auf den Sack ging, war das Logo der Gruppe. Das Ding sieht wirklich unglaublich hässlich aus. Ich sprach darauf hin mit einem der Admins und wir kamen auf die Idee „Lass doch mal die Community was neues bauen“. Ich bin mir sicher, dass wir in der Community einige Piloten haben, die grafisch richtig was drauf haben und uns sicher helfen können, der Gruppe ein echt geiles Logo verpassen zu können.

Und da kommt IHR ins Spiel

Ich möchte der Gruppe ein neues Logo sponsoren und würde Euch bitten eines für die Facebook Gruppe zu erstellen. Schickt mir die fertigen Logos dann bitte per Mail an neo (at) pod – express . de und vergesst nicht Euren Ingame-Namen mit dabei zu packen.

Die besten drei bekommen jeweils ein Geschenk von mir. Die Preise  bezahle ich aus der eigenen Tasche. Die Facebook-Gruppe ist da nicht involviert.

Erster Preis
1x Faction Battleship inkl. Fitting
600 Plex – gesponsort von Seldon Vestrit

Zweiter Preis
1x Faction Battlecruiser inkl. Fitting
300 Plex – gesponsort von Seldon Vestrit

Dritter Preis
1x Faction Cruiser inkl. Fitting
200 Plex – gesponsort von Seldon Vestrit


EINSENDESCHLUSS IST DER 31.10.2018

Ich bin sehr gespannt, ob ich überhaupt Einsendungen bekommen werde. Schauen wir mal, ob einige meiner Leser Plan davon haben, mit Grafiksoftware umzugehen, denn ganz ehrlich: Alles was ich mit Software wie Photoshop, Gimp oder Paint.net fabriziere, sieht aus wie eine Kartoffel auf Drogen.

Auf lange Sicht würde ich auch gern ein eigenes „Logo“ für meinen Blog haben wollen. Wäre echt cool, wenn ich da Unterstützung von einem Profi bekommen könnte. Das Logo soll auch hinterher neben dem Blog in evtl. gemachten Streams oder generell in Videos auftauchen.

Aber erst mal die EVE Online Group Germany. Die braucht das dringender, als ich. Ich bin sehr gespannt, was ich von Euch bekommen werde.

LINK: https://www.facebook.com/groups/EvEogger/

Nachtrag, 28-09-2018
Die Preise für die ersten drei Plätze wurden dank einer großzügigen Spende von Seldon Vestrit um diverse PLEX Gewinne erweitert. Viel Erfolg und viel Glück beim Wettbewerb.

G-Fleet incoming…

Bloggerpanel auf der G-Fleet 2016… Scheee war’s.

Junge, wie die Zeit vergeht. Gerade noch hat man auf der G-Fleet zusammen mit Dragoon Caredaan und William Follet ein Bierchen gezischt und schon ist wieder G-Fleet Zeit. Es kommt mir so vor, als sei die letzte G-Fleet erst ein paar Wochen her. Ich werde halt alt. Da geht das mit der Zeit irgendwie sowieso anders als man denkt.

Bald ist es also soweit. Herr und Frau Neovenator werden sich in die Captains Yacht setzen und gediegen 500 Kilometer nach Berlin rauschen. Ihr kennt Berlin? Diesen schick herunter gerockten Steinhaufen kurz vor Krakau? Dort findet die G-Fleet in diesem Jahr vom 05 bis zum 06 Oktober statt und dieses Jahr hat sie mit der ein oder anderen Berühmtheit aufzuwarten. Treffpunkt ist übrigens die Alte Münze. Wer noch kein Ticket hat, kann ja mal flugs bei der G-Fleet nachschauen.

Wer sich über den Eintrittspreis wundern sollte. Das ganze macht Sinn, wenn man sieht, was man alles bekommt. Neben dem Eintritt gibt es nämlich an beiden Tagen was leckeres zu essen und ein paar Getränke mit dazu. Als amtlich beglaubigte G-Fleet Buffetfräse kann ich bestätigen, dass die Verköstigung auf jeden Fall episch ist. Also gönnt Euch, Leute!

Unter anderem wird CCP Guard da sein, aber auch berühmte EVE Spieler wie der allseits geschätzte Charles White aka Max Singularity werden die G-Fleet mit ihrer Anwesenheit beglücken. Charles ist übrigens ein super freundlicher Typ. Wenn Ihr dort seid, stellt sicher, dass Ihr Euch mal ein paar Takte mit ihm unterhaltet.

Neovenator als „Speaker“ zum Thema „Community Fleets“ auf der G-Fleet 2017

Frau Neovenator war noch nie in Berlin. Also werden wir bereits am Tag der Deutschen Einheit anreisen und ein wenig Sightseeing machen. Außerdem leben einige Schweine im Weltall GmbH Piloten in der Stadt. Mal schauen, ob wir den ein oder anderen nicht dazu überreden können, mit uns eine Pilsette am Abend zu trinken. Vielleicht trifft man auch den ein oder anderen EVE Nerd.

Wie dem auch sei. Es wird auf jeden Fall sehr interessant werden. Ich bin echt gespannt, was Herr und Frau Usaro da wieder aus dem Hut zaubern werden. Wie ich meine Frau kenne, werde ich wieder zu irgendetwas auf der G-Fleet zwangsverpflichtet. Ich bin gespannt, was es dieses mal sein wird.

Ich freue mich Euch dort zu treffen. Quatscht mich einfach an, solltet Ihr mich erkennen. Ich habe so ein derbe schlechtes Erinnerungsvermögen und kann mich sehr schwer an Leute erinnern, die ich nur 1x getroffen habe. Bitte seht mir das nach, aber ich bin schon froh, wenn ich morgens früh komplett angekleidet die Wohnung verlasse. Sollte ich also an Euch vorbei marschieren, ohne zu grüßen, ist das keine Arroganz, sondern schlichtweg meine Schusseligkeit. In dem Fall quatscht mich auf jeden Fall eben an. Danke Leute.

War is Hell, man!

Immer im Einsatz. Die Truppen von Razor, XIX und TEST

Man mag es klaum glauben, aber das tiefe Tal der Tränen scheint endlich durchbrochen zu sein. Wie sicherlich alle wissen, hatte Razor kein gutes Jahr. Wir wurden schwer gebeutelt und verprügelt. Wir hatten eine lange Zeit voller Entbehrungen, samt harter Verluste hinter uns und hatten so manch bittere Pille zu schlucken. Die Zeiten waren echt nicht einfach und mehr als ein mal kam mir der Gedanke, die Corp aus der Allianz zu ziehen und ruhigere Gefilde aufzusuchen. Aber irgendwie kam mir dieser Weg falsch und feige vor. Zum Glück war ich mit dieser Meinung nicht allein. Meine Corpies dachten genau so.

Die Schweine im Weltall GmbH ist eine sehr offen geführte Corp. Ich bin alles andere als ein Diktator. Wir haben allerdings auch das Glück, dass wir alle irgendwie in die selbe Richtung ticken. Das haben wir unter anderem unserem Top-Recruiter Wuschelchen Vyvorant zu verdanken, der unsere Schweinchen wirklich alle gut zusammen gecasted hat. Wir haben jede Entscheidung immer auf Basis der Corp entschieden. Das Leadership hat nie etwas im Alleingang unternommen und das ist auch unser Geheimnis. Wir ziehen alle am selben Strang. Da erübrigen sich Alleingänge quasi von selbst.

Egal wen ich fragte. Alle waren zwar mit der Situation nicht zufrieden, aber alle waren sich einig, dass Razor eine Allianz sei, für die es sich lohnt zu kämpfen. Also blieben wir dabei und kniffen die Ärsche zusammen. Es war eine harte Zeit, aber wir wussten, dass wir da durch mussten. Zusammen mit unseren Partnern von XIX marschierten wir nach Tenerifis und sind seitdem zusammen mit ihnen und TEST auf einem Feldzug zur Befreiung der gesamten Region. Dabei eroberten wir mit Stand heute insgesamt zehn Systeme. Zehn Systeme deren TCU nun das altehrwürdige Logo mit der Rasierklinge schmückt. Nicht nur ein mal sah ich Razor Piloten stolz vor den TCU salutieren. Der ein oder andere hatte sogar ein Tränchen im Auge.

Diese Systeme wurden von unseren eigenen Truppen erobert und die Schweine im Weltall GmbH trägt einen kapitalen Anteil an dieser harten Arbeit. Nicht nur unseren Allianz-FC’s, sondern auch die nicht müde werdende Logistik, die unablässig neue Doctrine-Schiffe an die Front schafft und all den Piloten, die zu meist unwirtlichen Uhrzeiten mit den Koalitionspartnern dafür sorgt, dass ein System nach dem anderen von uns befreit werden kann, muss ich meinen Respekt zollen.

Bei Razor zu bleiben war am Ende dann doch eine gute Entscheidung. Ich hatte zwar hier und dort mal meine Bauchschmerzen, aber am Ende hat sich alles zum Guten gewendet. Die Stimmung innerhalb der Corp ist bestens und all der Ärger ist verflogen. Wir bekommen wieder Oberwasser und die Moral der gesamten Allianz ist definitiv wieder echt geil.

Außerdem hat uns das letzte Deployment als Allianz tatsächlich mehr zusammenwachsen und auch etwas professioneller werden lassen. Dadurch, dass wir uns nun viel besser kennen, arbeiten wir auch auf einem viel besseren Level zusammen.

Unsere Gegner befinden sich auf breiter Front auf dem Rückzug. Sogar LUMPY -so die Gerüchte- packen die Koffen und verlassen unsere Gefilde. Es gibt aktuell nur gutes zu berichten. Das wurde auch nach all der Prügel, die wir in den vergangenen Monaten einstecken musste, endlich mal Zeit. Nicht mehr lange und #HereIsRazor ist wieder ein Hashtag, der im Local geposted werden wird.

Einen großen Batzen Razor-Piloten -inklusive meiner Wenigkeit-kann man übrigens auf der G-Fleet in Berlin vom 05 bis zum 06. Oktober 2018 antreffen. Wenn Ihr mich seht, sprecht mich einfach an. Ich würde gern mit Euch das ein oder andere Bierchen trinken und ein wenig mit gleichgeschwachsinnten ein wenig Fachsimpeln.

Die Hölle friert zu

Verkauft an die Koreaner. CCP Games.

Kann mal bitte jemand in der Hölle nachschauen, ob da schon Schneebälle geworfen werden? Das war mein erster Ausspruch, als ich gestern die Pressemitteilung von CCP Games gelesen hatte.

Man ist lt. Aussage „super excited“, dass man sich an den koreanischen MMO Hersteller Pearl Abyss verkauft hatte. Ganz ehrlich: Ich wäre auch super excited, wenn ich wegen der vielen Nullen auf meinem Konto vor Lachen abends nicht ins Bett kommen würde.

CCP Games wurde für insgesamt 425 Millionen US-Dollar verkauft. Diese Neuigkeit kam so plötzlich, dass ich mich erst mal auf den Hintern setzen musste. Wie ist denn das geschehen und vor allem, warum so plötzlich? Doch beim weiteren Nachdenken, waren die Vorzeichen ja eindeutig erkennbar. Schon Ende 2017 unkte ich, dass man sich anscheinend fein für einen evtl. Käufer machen würde.

Typisch asiatisch: Knapp bekleidete Schnecken mit fetten Waffen

Dass sich bei CCP in Richtung Verkauf etwas bewegt, hatte ich schon irgendwie vermutet. Das erste, was ein Unternehmen macht, wenn es sich für den Markt „hübsch“ macht ist, sich erst mal aller passiven Kostenstellen zu entledigen. So geschehen Ende 2017, als das Community-Team gegangen wurde und diverse Niederlassungen eingedampft worden waren.

schon damals vermutete ich, dass man sich für einen Käufer aufhübscht und dafür sorgt, dass die personellen Altlasten in einem überschaubaren Rahmen bleiben.

Man ist „super excited“. Wie jedes mal…
   

Nun hat also Pearl Abyss den Zuschlag bekommen. Diese Firma hat selbst auch nur ein MMO namens „Black Desert Online“ am Markt und ist Gerüchten zufolge berühmt berüchtigt dafür, den Spielern des Spiels per Mikrotransaktionen die Knete aus den Taschen zu leiern.

Verdienen Kohle mit Mikrotransaktionen in Black Desert Online. Pearl Abyss.

Die EVE Online Community schwankt gerade wegen dieser Neuigkeit zwischen „WTF did just happen?“, „Wir werden alle sterben“, „Ist es schon zu spät, um Star Citizen noch zu backen?“ und „Was fange ich nur in Zukunft mit all der freien Zeit an, wenn EVE Online offline geht?“. Um es mit den Worten meines Bloggerkollegen „Align Outgoing“ zu sagen: In der Community liegen zur Zeit einige Nutellabrote mit der Schokoseite nach unten auf dem Boden.

Der Standard-Spruch, wenn man sich kaufen lässt. Alles bleibt beim alten…

Ich hatte schon lange die Vermutung, dass CCP irgendwann verkauft werden würde. Der absolute Horrortrip wäre ein Verkauf an EA gewesen. Spätestens dann hätte ich freiwillig damit angefangen, meine Kohle Chris Roberts hinterher zu werfen. Doch ganz so schlim kam es ja dann mit dem Verkauf an Pearl Abyss auch nicht.

Dennoch bin ich alarmiert, denn bislang war es in meinem Umfeld immer so, dass wenn ein Unternehmen an ein anderes verkauft wurde, das gekaufte Unternehmen immer versicherte dass „alles beim Alten“ bleiben und die neuen Besitzer sich nicht einmischen würden. Am Ende hat sich jedes dieser Unternehmen am Ende in Luft aufgelöst. Meist, kurz nachdem der ehemalige Besitzer, welcher natürlich weiterhin als Geschäftsführer tätig war, von neuen Management raus gemobbt wurde.

Hilmar im Nike-Style von RixxJavix
   

Sicherlich wird das bei CCP nicht so krass einfach sein, wie z.B. bei einer normalen IT-Butze, aber ich teile hier teilweise die Ängste meiner Mitpiloten, die jetzt schon Pay2Win Content kommen sehen. Ich denke nicht, dass es bei Skins und tollen Anziehsachen bleiben wird. Spätestens wenn es dann Items für Echtgeld gibt, die einen z.B. für einen gewissen Zeitraum unverwundbar machen oder Attribute um 500% verstärken, bin ich raus.

Die Zeit wird zeigen und wir alle werden sehen, was aus CCP bzw. EVE Online werden wird. Ich bin jedenfalls gespannt wie es weiter geht. Allerdings erwische ich mich auch dabei, wie ich ab und an mal nach links und rechts über den Tellerrand schaue, um nach evtl. Alternativen Ausschau zu halten. Da sieht es allerdings zur zeit recht mau aus.

Liberate Tenerifis

Endlich befreit: Das vierte System
 

Der Feldzug hat begonnen. Die Truppen der glorreichen Razor Alliance sind zusammen mit ihren Verbündeten von XIX und der TEST Alliance Please Ignore auf dem Vormarsch, um Tenerifis vom Joch der Unterdrückung durch die Blades of Grass Allianz und deren Helfershelfern zu befreien. Bislang haben die Razor Truppen in schweren Gefechten mit den Agressoren drei Systeme von den Unterdrückern befreien können. Das vierte System fiel heute in den Morgenstunden ebenfalls in die Hand der glorreichen Befreier. Das vierte Leichte Entosis-Battalion konnte unter dem Kommando von Skymarshal Forkrul Assail das Sternensystem C-FD0D einnehmen und die lokale Bevölkerung befreien.

Überschwänglicher Empfang der Razor Truppen in C-FD0D
 

Mit Paraden und überschwänglichem Applaus wurden die Befreiungs-Truppen der glorreichen Razor Alliance beim Einmarsch durch die Bewohner des Systems begrüßt. Das ankern der Razor Territorial Claim Unit wurde allerortens mit Feuerwek und Volksfesten gefeiert.

Von den Besatzern eingerichtete Arbeitslager, in welchen Waisenkinder und Alte Menschen, Munition für die Unterdrücker herstellen mussten, wurden von den Befreiern der glorreichen Razor Alliance umgehend geschlossen. Kolaborierende Gefängniswärter wurden einem Standgericht vorgeführt und anschließend umgehend exekutiert. Die befreiten Kinder und Jugendlichen, sowie die mißhandelten alten Leute  wurden umgehend in gut ausgestattete Pflegeheime gebracht. Man versucht die Kinder nun zu Pflegeeltern zu vermitteln.

Befreite Waisenkinder grüßen Skymarshall Forkrul Assail in C-FD0D
 

Es wurden sofort Versorgungswege zur Legacy Coalition eingerichtet, um die notleidende Bevölkerung der befreiten Systeme mit Nahrung und Dingen des täglichen Gebrauchs zu versorgen. Eine extra dafür eingestellte Logistik-Division stellt sicher, dass alle befreiten Planeten schnellsmöglich mit Gütern versorgt werden. Die Pionierbattalione V und VII der Razor Allianz sind dabei den Anwohnern zu helfen, die zerstörte Infrastruktur wieder lauffähig zu bekommen. So kann die autarke Versogung bald wieder hergestellt werden.

Die offizielle Hymne der Razor Alliance
 

Aktuell besteht für die befreiten Systeme noch der Kriegszustand und somit fallen sie noch unter das Protektorat der glorreichen Razor Alliance. Der Allianzfürung nach, können die Regierungsgeschäfte aber bald wieder an die lokalen Politiker und Parlamente übergeben werden, sobald sich diese der Razor Alliance angeschlossen haben. Zur Zeit sorgen vier extra abkommandierte Razor Divisionen für die notwendige Sicherheit der befreiten Sternensysteme.

Wartung und so weiter…

Etwas optimiert und repariert

Es musste mal sein. Der Blog lief noch aus historischen Gründen auf PHP 5.6. Dieser Zustand war dem damals verwendeten SMF-Forum zu verdanken, welches noch keine lauffähige Version unter PHP7 zur Verfügung stellen konnte. Mittlerweile läuft unser „Schweineforum“ jedoch auf PHPBB3 und so können wir nun endlich auch den Host auf PHP7 umstellen. Das ganze sollte sich auf jeden Fall in der Geschwindigkeit wiederspiegeln. PHP7 baut die Seiten um einiges schneller auf, als PHP5.

Wo ich schon mal dabei war, das System zu entrümpeln, habe ich auch gleich die Bildergalerien repariert. Dort wurden etlliche Thumbnails nicht dargestellt. Der Besuch der Galerie glich eher einem Trauerspiel. 

Das ist nun behoben. Alle Thumbnails wurden nachgeneriert und dei Galerie der EVE Treffen funktioniert wieder einwandfrei. 

Ich werde die Bildergalerien noch mit weiteren Fotos beglücken, sobald ich wieder zuhause bin. Außerdem steht ja die G-Fleet 2018 in Berlin noch auf deem Terminplan. Dort werden sicherlich auch wieder dutzende Fotos dazu kommen. Also viel Spaß beim stöbern.

Show me your license…

Sie wissen warum wir Sie anhalten?

Während wir auf dem Schweinecamp bei ordentlich Hopfenbütentee beisammen saßen und uns Ideen für kommende Noob-Fleets einfallen ließen, kam die ein oder andere lustige Idee zutage. Eine hat mich allerdings nicht mehr los gelassen. Ich finde sie einfach klasse und will sie auf jeden Fall umsetzen.

Die Idee
Die Noob-Fleet Teilnehmer starten in Navy Comets mit Police Skin. Wir roamen durch den Low- und Nullsec. Treffen wir dort auf Piloten, werden diese erst mal in den Tackle genommen. Es wird nicht gefeuert. Die Piloten werden dann nach ihrer Fluglizenz gefragt. Können sie sie nicht vorweisen, müssen wir leider eine Geldstrafe verhängen. Der Verkehrssünder wird daraufhin gebeten, eine Spende für die Noob-Fleet zu entrichten.

Wird die Spende an den FC überwiesen, lösen wir den Tackle und lassen den edlen Spender fliegen. Zahlt er nicht, müssen wir ihm ein Ticket ausstellen, sein Schiff zerstören und das Loot requirieren. Das erbeutete Loot wird dann verkauft und als Spende der Noob-Fleet zugeführt.

Es gab damals eine Corp oder Allianz, die ein ähnliches Motto hatte. Damals wurden arglose Piloten in den Tackle genommen und dann vor die Wahl gestellt. Entweder auf den Teamspeak Server der Tackler kommen und live ein Lied singen, oder das Schiff verlieren. Ich kann mich an einen Piloten erinnern, der tatsächlich Queens Bohemian Rhapsody auf Teamspeak gesungen hat. Leider finde ich das Video nicht mehr auf Youtube.Das ganze ist noch recht unausgegoren. Ich schätze aber, dass wir evtl. schon in der kommenden Woche einen Plan stehen haben und dann mit Blaulicht die Gegend unsicher machen können.

https://www.youtube.com/watch?v=4Kf4kyQabwQ

Hier schon mal der passende Soundtrack zum bevorstehenden Event.

Das ganze ist noch recht unausgegoren. Ich schätze aber, dass wir evtl. schon in der kommenden Woche einen Plan stehen haben und dann mit Blaulicht die Gegend unsicher machen können.

Irre Sektierer in Kothe

Bedroht von irren Sektierern. Die EIS-Miner in Kothe.

Kothe. Seit eh und je ist dieses Sternensystem die HighSec-Heimat der Schweine im Weltall GmbH. Doran Jameson ankerte dort unsere erste Astrahus Zitadelle. Unser wöchentliches Event, die „Noob-Fleet“ fand dort immer statt, wenn wir gemeinsam mit den neuen Spielern eine Mining-Flotte gestartet hatten.

Es gibt immer noch einen großen Anteil an Schweine-Piloten, die in Kothe ab und an die Füße hoch legen, sich in den lokalen Eisgürtel stellen und sich eine Auszeit vom 0.0 Leben nehmen.

Kothe ist ein verschlafenes kleines Nest. Da passiert nicht viel und die Locals kennen sich alle. Deswegen fallen Fremde auch recht schnell auf.

So kam es dann, dass vor einigen Monden eine Allianz namens „Spectrum Alliance“ im, Local auftauchte und die ersten Strukturen unter Feuer nahm. Das ganze startete, während die Schweine alle auf dem Schweinecamp 2018 herum hingen. Uns erreichten berichte von dutzenden Catalysts, die wie Munition benutzt wurden, um eine Struktur nach der anderen anzugehen.

Ein Blick auf zKillboard verriet uns schnell, dass die Truppe anscheinend in und um Kador herum Strukturen wahllos in den Reinforce ballerte. Zuerste konnten wir uns bzgl. des Motivs der Allianz keinen Reim auf die Sache machen. Arbeitete man im Auftrag von jemandem, der Kothe für sich selbst haben wollte? Oder hatte man einfach Lust auf Structure-Warfare? Wir wussten es nicht.

Interessant ist, dass diese Typen anscheinend das Roleplay sehr ernst nehmen. Während ihrer Angriffe faseln sie etwas von „Honor the great one“ oder „The great one sent us“. Auch die BIOs der Piloten sind dem Thema angelehnt. Wir hatten es also mit einem Haufen irrer Sektierer zu tun, die anscheinend etwas gegen Strukturen haben.

Was uns auffiel war, dass man der Razor Alliance den Krieg nicht erfklärt hatte. Alle angegangenen Ziele gehörten kleineren Corps oder Allianzen. Da dämmerte es uns. Razor gingen sie nicht an, weil wir eine Nummer zu groß für sie sind. Spectrum bringt insgesamt 168 Mann auf die Waage. Allein die Schweine stehen mit 150 Piloten dagegen. Razor Piloten, die man pingen könnte, nicht mit einberechnet.

Mir selbst ist der HighSec mittlerweile echt egal. Die total versaute Kriegsmechanik hat mir das Leben dort total vermiest. Im 0.0 weiß man wenigstens wer Freund oder Feind ist. Ab und an tummeln sich aber immer noch mal ein paar Schweinchen dort im Eisgürtel und je nach dem veranstalten wir immer mal eine Noob-Fleet in Kothe.

Bislang hat man uns in Ruhe gelassen. Schlechter sieht es für unsere Nachbarn aus. Deren Strukturen stehen meist im finalen Timer. Wir beobachten die Lage weiter. Entsprechendes Kriegsgerät wurde schon an strategisch wichtige Punkte gelegt. Wir sind vorbereitet.

Can i bring my Steak?

Nice System We take it. Die Schweinebande auf dem ersten Schweinecamp.

Dass Spieler einer Corp sich auch im Real Life treffen ist eher die Ausnahme. Es gibt aber diverse Corps und auch Allianzen, die sich mindestens ein mal im Jahr irgendwo treffen, um die Sau raus zu lassen. Ich hatte meine ersten Corptreffen damals mit der EMSI. Ich organisierte die ersten beiden „Summer Gatecamps“ und hatte diesbezüglich damit schon etwas Erfahrung.

Ein Corptreffen muss gut organisiert sein. Vor allem muss es frühzeitig angekündigt werden. Ich wählte den Zeitpunkt für das Treffen bereits im Winter 2017 und schwor die Schweine über nicht enden wollende Ingame-Mails, Blogbeiträge und Foren-Posts darauf ein, dass sie sich am ersten Wochenende im August gefälligst nichts vornehmen sollen.

Du weißt, dass Du am Wochenende mit EVE Nerds herum hängen wirst, wenn…

Am 03.08.2018 war es dann soweit. Schon einen Abend zuvor haben Memphis Vaille von ZET und die Zukünftige Frau Neovenator sich in die Captains Yacht (BMW 220d mit M Ausstattung) genommen und sind per Free Burn ins schöne Vöhl gefahren, um die CEO POS schon mal zu ankern. Ich selbst konnte erst am Folgetag mit meinem Interceptor (VW Scirocco 1.4 TSI) von Bonn aus nachkommen.

Tschuldigung. Hammse vielleicht ein paar EVE Nerds gesehen?

Als ich auf dem Schweinecamp eintraf, fand ich erst das Camp nicht. Und das trotz einer Fahne. Unser Bastl Wastl (der Schraubär) sammelte mich dann orientierungslos in einem Kreisverkehr auf dem Campingplatz ein. Kaum war ich gedockt, drückte mir Panasius Ishandor auch schon den ersten Hopfenblütentee in die Hand. Frau Neovenator bestand, dass ich mich aus der Langen Hose und dem längärmeligen Hemd in eine dem CEO einer Corp angemessenerem Gewand zeige. Die Wahl fiel auf Shorts, ein Muskelshirt und Badeschlappen. So optisch auch als CEO der Schweine für alle Kenntlich stolzierte ich mit meinem Hopfensmoothie über die geankerten POS-Module und inspizierte die Technik vor Ort.

Bei der Arbeit. Der Corp-Grillator „Py vanPyro“

Neben einer durchlaufgekühlten Zapfanlage und deren Backup-Zapfanlage (kein Scheiß. Wir hatten zwei), stand unser Chief of Beef-Logistics „Py vanPyro“ auch schon an seinem Smoker und bereitete neben exzellentem Pulled Pork auch noch Bauchfleisch vor. Mir knurrte bei dem Anblick extrem der Magen und der Speichelfluss wurde auch langsam zu einem ernsten Problem.

Die zukünftige Frau Neovenator hatte extra für das Treffen eine schicke neue Fortizar geankert. Bislang hatten wir immer nur in Astrahus Zitadellen (Iglu Zelte) genächtigt. In der Fortizar war Platz für eine großes Aufblas-Bett und unseren krempel. Im Foyer stand sogar eine Art Schrank. Es fehlte nur noch die Fußmatte und der Briefkasten mit der Aufschrift „Die Neovenatorsens“, dann hätte ich mich wie zuhaus gefühlt.

Ausgeliehen aus dem Star Wars Universum: Mein PVP-Schiff für den Badesee.

Dass ich am kommenden Samstag die richtige Frau heirate, wusste ich, als ich sah, dass sie mir einen aufblasbaren X-Wing Fighter für den Badesee gekauft hatte. Mit viel Liebe hatte sie sich um alles gekümmert. Ich kam quasi in ein gemachtes Nest.

Dragoon Caredaan traf pünktlich zum Essen ein und hatte zur Überraschung den passenden aufblasbaren Sternenzerstörer dabei. Nach dem Essen und über das ganze Wochenende haben wir mit den beiden Dingern diverse Bomb-Runs und PVP Attacken durchgeführt. Ich konnte  den langsamen Sternenzerstörer prima kiten, fiel aber dann einem Cloaky Angriff (er kam getarnt mit Schnorchel und unter der Wasserlinie) von Py vanPyro zum Opfer. Kurz nach dieser Kampfhandlung verlor der X-Wing dann Druck auf einem der Wings. Kurz danach versagte auch der zeite Wing und dann dekomprimierte die Hauptzelle. Ich ging glorios unter. Den Rest des Samstags musste ich dann mit einem aufblasbaren Glas Bier schwimmen gehen. Das hatte mir meine Frau als Backup gekauft. Hatte ich schon gesagt, dass ich sie liebe? Sie ist einfach herrlich und denkt an alles.

Zapfanlage mitsamt Backup-Zapfanlage und zwei Kaffeemaschinen. Was will Mann(n) mehr?

Wir verbrachten das gesamte Wochenende damit, zu fachsimpeln, Bier zu vernichten und einfach eine gute Zeit miteinander zu haben. Ich habe mich sehr gefreut, dass fast alle, die zugesagt hatten, auch erschienen sind. Wir waren zu Spitzenzeiten etwas über 20 Personen, die insgesamt 120 Liter Bier und ich glaube acht Kilo Fleisch verputzt haben. Diverse Würstchen, Nakor Fubars Nudelsalat nicht mit einberechnet.

Schwer in Struktur geschossen kam ich am Sonntag zuhause an und dockte den Interceptor. Kaum in meiner Butze angekommen, fiel ich auf das Bett und somit erst mal in ein tiefes Koma. Das Wochenende war zwar der krasse Shit, aber Schlaf bekommt man auf einem Schweinecamp eben nicht viel. Das liegt daran, dass man auf dem Campingplatz viele feiernde Nachbarn hat, die zum Teil echt ätzende Malle-Mucke laufen haben. Allein die Songs „Wie heißt die Mutter von Niki Lauda“ und „Beate die Harte“ schallen mir jetzt noch auf Dauerschleife im Kopf. Sie werden nur von der Tuba der Blasmusik unterbrochen, mit der einer der Partyfreaks  morgens den gesamten Platz beschallt hat.

Das Fazit
Es war phantastisch. Alle haben sich wunderbar verstanden. Es gab keine Grüppchenbildung und alle waren gut drauf. Da hat uns unser Corp-Rekruteur „Wuschelchen Vyvorant“ eine klasse Truppe zusammenrekrutiert. Jeder hat sich eingebracht. Alle haben was gemacht. Der einzige Idiot, der blöd rumgestanden ist, war ich. Irgendwas muss der CEO eben auch können. Ich kann zum Beispiel prima im Weg stehen. Nein, es war weltklasse und ich freue mich jetzt schon auf das Schweinecamp 2019. Ich danke allen, die dabei waren und das Wochenende zu einem echt geilen Erlebnis gemacht haben. Ihr seid die Besten.

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