Dez 04

Noob-Fleet: PVP Roaming

Unterwegs mit William Follet. Neo in der Omen.

Letzten Freitag war es mal wieder soweit. Die Noob-Fleet ließ die Spitzhacken in der Ecke liegen und widmete sich wieder dem gepflegten PVP. Da der Deutsche Launcher mittlerweile seit CCP Phantoms Weggang brach liegt, waren wir an diesem Abend recht familiär unterwegs. Ich glaube, die Flotte umfasst ca. 15 Piloten. Als Doctrine wurde u.a. Omen ausgerufen.

Ich hatte an dem Tag einen Weisheitszahn gezogen bekommen und war noch recht benommen. Dennoch musste eine Alibi-Pizza samt Bier her halten. Ich sage Euch, don’t try this at home. Das war echt hardcore. Ich war dank der Medikamente, der Pizza und dem Bier recht schnell durch.

Wir roamten ein wenig durch die Gegend, doch irgendwie wollte sich nichts passendes bieten. Als wir dann den ersten Fight bekamen, haben wir recht gut auf die Fresse bekommen. Diejenigen von uns, die noch flüchten konnten, nachdem unsere FC’s down waren, setzten sich erst mal auf einer Station auf die Wartebank, während der Rest, der nicht das Glück hatte, in einem Schiff zu sitzen, sich erst mal auf den Weg nach Jita machte, um Nachschub zu holen.

Meine Omen hatte gut was aufs Blech bekommen. Ich musste erst mal die örtlichen Reparatur-Services in Anspruch nehmen. Es dauerte eine Weile bis der Rest der Flotte wieder bei uns war und wir wieder los konnten. In der Zwischenzeit hatte ich die Alibi-Pizza samt Bier verdrückt und mir schwante schon, dass dies keine gute Idee gewesen war. Schließlich hatte ich noch das ein oder andere Medikament im Blut. Ich sollte die Quittung recht schnell bekommen.

Primary Target: Neovenator in the Omen

Wir machten los und suchten uns wieder passende Gegner. Es dauerte auch nicht lange, bis wir einer passenden Flotte in die Arme liefen. Die war wieder rum gut aufeinander eingespielt und somit bekamen wir mit Anlauf so richtig den Frack voll. Es dauerte abermals nicht lange, bis unser Primary und der Secondary FC zu Primary und Secondary Target wurden und somit dann irgendwann vom Grid verschwanden.

Alarmstufe: Schweinchen-Rosa

Nach und nach platzten die Jungs und Mädels. Ich war zwar yellowboxed, machte mir aber dennoch keine großen Hoffnungen hier lebendig heraus zu kommen. Als mir mein Schiff dann signalisierte, dass ich gescammed, gewebbt, geneutet und  gejammed war, war klar dass ich nun nur noch aus allen Rohren feuern konnte, bis es zu Ende war.

Ich überlud meine Waffen und feuerte was das Zeug hielt. Meine Drohnen fokussierten sich auf den selben Gegner, den ich auch mit meinen Lasern unter Feuer nahm, aber die gegnerische Logistik war einfach zu gut. Kurz bevor wir in der Lage waren, die Panzerung des Gegners zu knacken, verloren wir unsere Logistik und dann auch die notwendige DPS.

In meinem Schiff überschlugen sich die Ereignisse. Ein System nach dem anderen fiel aus. Ich wusste, dass ich gleich mit meinem Pod ins kalte All geschleudert werden würde. Kaum hatte ich den Gedanken zu ende gedacht, zündete auch schon der Mechanismus, der meine Kapsel aus dem brennenden Stück Altmetall beförderte, der mal mein Schiff gewesen ist.

Ich setzte Kurs auf den Mond eines der Planeten im System und zündete die Selbstzerstörung. Alibi-Pizza, Bier und die Medikamente forderten ihren Tribut. Ich war fix und foxi und echt fertig für das Bett.

Kaum dass ich in meinem Klon in Oasa wieder wach wurde, verabschiedete ich mich vom Rest der Clique und machte mich langsam auf den Weg in meine Kajüte. Das war auch gut so, denn das was ich zuerst als Nachwirkungen der Zahn-OP gedeutet hatte, war in Wirklichkeit eine hereinkommende Erkältung. Den Samstag verbrachte ich im Bett und den Sonntag saß ich mit triefender Nase vor meinem Rechner. Zahn-OP + Medikamente + Pizza + Bier + Erkältung = Absolute Kacke.

Am kommenden Freitag lassen wir  es in der Noob-Fleet mal wieder ruhig angehen. Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste und muss an meine Pumpe denken. Aus diesem Grund und weil ich so gern Alibi-Pizzen esse, treffen wir uns am kommenden Freitag zum gemütlichen Minern. Also stellt Snack und Getränke bereit. Es wird ein bunter Abend.

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