Influenza

Hat einen Youtube Account. Der Neo.

Seit einigen Wochen streame ich ja die G-Fleet jeden Freitag auf Twitch. Ab und an kann man mir sogar des Sonntags dabei zuschauen, wie ich live und in Farbe beim Missionrunning oder beim Abyssal Deadspace Pockets fliegen, nach Strich und Faden versage. Diese Videos sind mehr oder weniger Trash-TV. Aber ab und an ist auch mal ein Juwel dabei.

Zum Beispiel heute. Da hat sich Kollege FourBeer von den Weltraumnomaden die Zeit genommen, uns ein wenig zur Geschichte der Minmatar zu erzählen. Solche Videos sollten auf jeden Fall für die Nachwelt erhalten bleiben.

Aus diesem Grunde habe ich mich dazu durch gerungen, einen Youtube Account anzulegen, damit die Videos, die ja bei Twitch nach Zeitraum „x“ automatisch gelöscht werden, für längere Zeiträume zu sichern.

Jetzt hat Neo also einen Twitter-, einen Twitch und nun auch einen Youtube-Account. Fehlt noch ein Instagram-Account und dann ist das Programm komplett.

In den kommenden Streams wollen wir mehr in Richtung Talk gehen. Ich werde versuchen, mir Gäste einzuladen, die zusammen mit mir entweder über aktuelle Geschehnisse in New Eden quatschen, evtl. alte Stories zum besten geben oder uns etwas über die Hintergrundgeschichte von EVE Online erzählen.

Wenn DU evtl. Lust hast, im Stream etwas zum Besten zu geben, dann hau in die Tasten und kontaktiere mich: Ich freue mich sehr über jede Idee, jede Anregung und auch über jede Kritik und ich bin immer auf der Suche nach „Talkshow-Partnern“ für einen „Talk im Belt“. Ingame erreicht Ihr mich am besten direkt über die EVE-Mail an „Neovenator“. Ich freue mich auf Euch.

Besucht Neo auf Social Media

Twitter: KLICK
Twitch: KLICK
Youtube: KLICK

Ich gehe nicht mehr zurück!

Seit Dezember zu 100% auf Linux unterwegs. Der Neo.

im Dezember 2019 startete ich ein Experiment. Ich wollte mal schauen, ob sich Linux als 100% Ersatz für Windows eignet. Ich hatte im Black-Friday Sale günstig zwei Samsung 970 EVO mit jeweils 500GB ergattert. Es war also noch Speicherplatz da.

Anfänglich war ich skeptisch, hatte aber nichts zu verlieren. Ich verfüge über profundes Linux-Halbwissen und dachte „Hey, was kann da schon schief gehen?“. Also los, rein ins Getümmel und los geht’s.

Die wichtigste Voraussetzung war: EVE Online muss mit allen Details auf HIGH ruckelfrei unter Linux mit 100FPS laufen. Funktioniert dies nicht, ist der Ofen sofort aus. Bei einer GTX1080 und einem I7 7700 erwarte ich das einfach. Unter Windows habe ich damit keine Probleme.

EVE Online, Discord und Teamspeak – Kein Problem

Meine ersten Versuche waren nicht von Erfolg gekrönt. Doch nach einigem hin und her, habe ich die richtige Lösung gefunden. Ubuntu 18.04 mit den proprietären Nvidia-Treibern 440, Wine 5 und DXVK. EVE Online wurde mit den perfekten Einstellungen für DXVK über Lutris installiert.

Auch die Installation von Discord und Teamspeak stellte mich vor keine großen Hürden. Ich war ruckzuck -was EVE angeht- wieder eindsatzbereit.

Nun bin ich zum Glück kein Mensch, der außer EVE Online noch andere Spiele spielt. Das macht den Umstieg recht leicht. Die meisten Games bekommt man aber trotzdem über WINE ans laufen, aber eben bei weitem nicht alle. Außer EVE Online habe ich noch Trackmania Nations von Nadeo auf der Platte. Weitere Spiele habe ich erst mal nicht am Start. Das macht den Umstieg von Windows auf Linux natürlich recht einfach.

Zur Grafikbearbeitung meiner Bilder nutze ich GIMP, an den ich mich, ehrlich gesagt, erst gewöhnen musste. Zum schneiden von Videos nehme ich nach wie vor Avidemux, welches es auch schon unter Windows gibt.

Mein Ubuntu Desktop im Mac Style bei 3440×1440 Pixeln

Gesurft wird mit dem Firefox (ausgestattet mit Adblock Plus und dem Facebook-Container) und die Mails werden im Thunderbird abgearbeitet. Videos werden mit VLC abgespielt. Die üblichen Tools, wie Filezilla, Teamviewer und dem VMWare Player gibt es unter Linux auch.

Anfänglich hatte ich Windows 10 noch auf einer zweiten SSD. Ich nutzte es u.a. um noch ein wenig Need 4 Speed zu zocken und von dort auch EVE zu streamen. Seitdem ich aber OBS Unter Linux fehlerfrei am laufen habe und NFS auch nicht mehr so rockt, habe ich die Windows Partition nicht mehr gestartet. Seit dem liegt die SSD quasi brach und könnte für etwas anderes genutzt werden.

Selbst meine Hardware (Logitech Craft Tastatur, G933 Headset und G502 Lightspeed Maus) lassen sich problemlos mit entsprechenden Linux Tools konfigurieren. Keine lästige Logitech-Software mehr, die immer nach Hause telefoniert und einem ungewollte Updates installiert.

EVE Online. Alle Details auf HIGH. 100FPS im Window Mode auf 3440×1440.

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich vermisse Windows aktuell so gar nicht. Ich bin nun im dritten Monat auf Ubuntu unterwegs und erfreue mich tatsächlich sehr an der neuen Freiheit.

Sicher, manche Dinge sind schwierig und sehr fummelig, wenn man Dinge machen möchte, die unter Windows ganz easy sind, aber wenn man sich ein mal „reingefummelt“ hat, macht Linux richtig Laune.

Man muss ein wenig Affinität für die Shell und die Linux-Architektur mitbringen und sich frei von dem Gedanken machen, dass dort alles so läuft, wie es unter Windows der Fall ist. Im Endeffekt muss man der ganzen Sache offen gegenüberstehen. Dann fluppt es auch.

Der Auslöser, mich von Windows los zu sagen, war damals ein Artikel auf heise.de, in welchem stand, dass man bei der US Version von Windows 10 ab Version 1909 ein Microsoft-Konto zur Installation von Windows benötigt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis man auch in der EU kein lokales Konto mehr anlegen können würde.

Die FPS auf Interval-One können sich sehen lassen.

Heute erschien dann der passende Artikel, zu meiner Vermutung, auf heise.de. Wenn man die Version 1909 komplett neu installiert, wird man nun auch in Deutschland zu einem Microsoft-Konto bei der Installation gezwungen. Das kann man nur mit diversen Tricks umgehen. Ich bin mir sicher, auch diese Tricks wird Microsoft in Zukunft abstellen. Ab dann ist man als Windows-Benutzer an ein Microsoft-Konto in der Cloud gebunden. Viel Spaß.

„Die Hundeleine wird enger“, schrieb jemand passenderweise im heise.de Forum. Schon als Microsoft das Update von Windows 7 auf 10 für umme anbot, ahnte ich, dass wir den preis dafür noch eines Tages zahlen würden. Ich vermute, jetzt ist die Zeit gekommen, in der meine Vermutung wahr werden wird.

Mich juckt es nicht mehr. Ich bin mit meinem Linux recht glücklich. Die einzige Frage, die mich noch umtreibt ist, was ich am besten mit der zweiten Samsung 970 EVO anfangen soll. Soweit ich weiß, kann ich sie wohl nicht so einfach als Raid0 mit meiner Linux Evo verbinden, ohne dass ich alles neu installieren muss.

Na mal schauen. Aktuell frisst sie ja kein Brot.

Semi AFK-Ratting im Nullsec

Schaut mit der Polizei-Ishtar nach dem Rechten. Der Neo.

In den letzten Tagen und Wochen war bei mir, was EVE Online angeht, recht wenig los. Ich loggte von Zeit zu Zeit mal ein, hatte aber eigentlich auf gar nichts mehr Lust. Es war mal wieder die Zeit, wo ich darüber senierte, ob es nicht langsam mal an der Zeit ist, mit dem Kram aufzuhören und mal wieder an diesem Real-Life teilzunehmen.

EVE rockt mich momentan so gar nicht. Das kenne ich aber schon. Es fehlt die Motivation etwas zu tun. Aber was kann man schon solo machen, wenn man wie ich, eine Faule Couchkartoffel ist? Klar, ich könnte mir dem Carrier vor die Tür und mir die Taschen beim Ratten so richtig voll machen, aber Carrier sind langsam, schwerfällig und erfordern wieder dieses elende Micro-Management. Datt iss allet nich Neo-Kompatibel.

Meist will ich neben EVE Noch andere Dinge machen. Entweder was futtern, ein wenig chatten, Musik hören oder einen Videostream schauen. Da ist Carrier fliegen keine gute Idee, wenn man ein Organisations-Chaot ist, wie ich einer bin.

Das AFK-Ratting-Gerät. Eine Ishtar.

Von meinem Kollegen, Alex Kardaan bekam ich ein Fit für eine Ishtar. Mit der kann man die kleineren Sites im Nullsec quasi Brain-AFK fliegen. Abdocken, in der Site ein Celestial auf 20Km orbiten und dann die Drohnen raus lassen. Das Autotargeting sorgt dafür, dass die Dröhnchen immer etwas zu tun haben. Nur ganz selten muss man mal die Taste „F“ drücken, wenn der Gegner zwar zwar aufschaltet, jedoch nicht reboxed. Meine Corpies nutzen das Ding auf ihren Altchars, um Geld zu verdienen, während sie mit dem Main in einer PVP Flotte unterwegs sind.

Sicher, das Einkommen ist nicht die Welt, aber wenn man bedenkt, dass ich ratten kann, während ich im Homeoffice an einem Projekt arbeite, nebenbei noch einen Stream schaue und zwischendurch problemlos aufs Klo gehen kann, ist das ein netter Nebenverdienst. Selbst mit der Ishtar und meiner lahmen Reaktion, habe ich heute mehr verdient, als man es im Highsec mit Missionrunning in der selben Zeit, mit nur einem Char machen kann.

Ausbeute eines Tages

Ohne dass ich groß auf die Ishtar hätte aufpassen müssen, fräste sie sich den ganzen Tag von Site zu Site. Ich machte zwischendurch mal Pause, aber eigentlich war das Teil fast den ganzen Tag unterwegs.

Nebenbei erledigte ich diverse Dinge. Telefonierte mit Kunden, hatte eine Fernwartungssitzung, futterte ein Brot, spielte Musik auf meinem Amiga 1200 ab, putzte den Schreibtisch und fütterte die Mietzekatzen. Alles ohne, dass ich irgendwo hätte eingreifen müssen.

Übersichtliches T2 Fit

Das Schiff hat mich nicht sonderlich viel gekostet und es hat seine Kosten schon wieder eingespielt. So mache ich etwas in EVE, was nicht all zu viel Brain erfordert, mich aber dennoch im Spiel aktiv hält.

Ich muss mich nicht all zu viel Anstrengend und mache trotzdem was in EVE. So kann ich es auf Sparflamme spielen und trotzdem dabei etwas ingame verdienen. Ich muss nur ab und an mal einen Blick auf den Local schmeißen, damit ich nicht von einer durchroamenden Gang zerlegt werde. Das ist aber auch schon alles.

Und… so langsam fange ich tatsächlich an, das ratten doch irgendwie gut zu finden.

Wir driften ins Wurmloch

Geht die Drifter besuchen. Die G-Fleet.

G-Fleet goes Drifter Wormhole

Immer nur im 0.0 und im Highsec herum zu hängen, wird langsam langweilig. Aus diesem Grunde bewegt sich die G-Fleet am Freitag mal auf fremdes Terrain. Wir suchen ein Drifter-Wurmloch. Ich wusste nicht mal, dass man als normal-unterblicher da hinein kann, aber wie sich herausstellte, hatte ich da eine Wissenslücke.

Gesammelt wird sich wieder in Jita 4-4. Schiffsfittigs werden erst am selben Abend bekannt gegeben, denn es ist nicht gesagt, dass wir zum Freitag ein passendes Drifter WH finden. Wenn alles schief geht, gehen wir so ins Wurmloch und schauen mal, wo wir raus kommen. Am besten ist, Ihr sammelt Euch, wie immer, in Jita und auf unserem Teamspeak Server. Dann schauen wir, ob unser Team ein Drifter WH gefunden hat oder ob wir was anderes im WH anstellen.

The Lore of EVE – verschoben

Leider konnte der geplante Stream zur Hintergrundgeschichte von New Eden nicht wie geplant starten. Seldon Vestrit hatte im RL zu viel Trubel. Da musste EVE Online hinten anstehen. Wir haben den Stream auf unbestimmt vertagt. Ich entschuldige mich bei allen, die sich dafür extra Zeit genommen und mir dann 45 Minuten beim Zeit schinden zugeschaut haben. Wir machen es wieder gut. Wenn wir soweit sind, werde ich wieder auf die Werbetrommel hauen.

Ein gutes hat es. Ich habe meinen ersten Dollar im Stream verdient. Mein Blogger- und Allianzkollege Exeler0n hat mir meinen ersten Dollar per PayPal im Stream gespendet. Juchuuuu, ibims reich. Danke an dieser Stelle. Bei der Gelegenheit habe ich gleich einen Schreibfehler in dem damit verbundenen Streamlabs Alert korrigiert.

Ich bin schon mal gespannt auf Freitag. Natürlich wird es das ganze auch wieder live im Stream geben. Ich bin halt bekennender Freitags-Streamer. Und wer weiß? Vielleicht bekommen wir „The Lore of EVE“ noch zeitnah nachgeholt. Never say never.

The Lore of EVE

Gesichtsstunde mit Prof. Dr. Seldon Vestrit und Neovenator

Am Sonntag ab 19 Uhr haben wir etwas ganz besonderes für Euch. Seldon Vestrit, die allwissende Müllhalde von New Eden beglückt uns mit einem tiefen Einblick in New Eden und der Geschichten, die sich darum ranken. EVE hat eine sehr tiefe und vor allem lange Geschichte. Ich gehe nicht davon aus, dass wir alles an einem Tag schaffen werden. Aus diesem Grunde machen wir einen Mehrteiler daraus.

Auf vielfachen Wunsch wird der Stream aufgezeichnet und auf meinem frisch dafür angelegten Youtube-Kanal abgelegt werden.

Ich hatte bereits in einem meiner vorangegangenen Blogs etwas zum Thema EVE Lore gebracht. Ich selbst habe diese Stories, abgesehen von „Die Revolution der Imperien“ und „Tenpler eins“ nicht gelesen. So wie ich, werden das sicherlich eine Menge Piloten nicht getan haben. Dabei gibt es sehr viel interessantes zu erfahren.

Am Sonntag -huch, das ist ja schon morgen- werden Seldon Vestrit und ich live auf Twitch in die Geschichte von New Eden abtauchen und die dunklen Ecken von New Eden beleuchten. Wer sind die Jove und warum sind das solche Eigenbrötler? Warum sind die Triglavians so aggro wegen der Drifter und wo wir bei den Driftern sind, wieso sehen die alle gleich aus? Warum haben die Minmatar Beef mit den Amarr und wieso sieht der Sprecher von Concord eigentlich aus, als hätte er einen Stock im Rektum?

All das und noch viel mehr, werden wir morgen beleuchten. Ich bin gespannt, was wir alles erfahren werden und freue mich natürlich, wie immer, über viele Besuchen und viel Interaktion im Stream.

Wir sehen uns o7

Finger von die Dinger

Bekommt alles klein. Der Neo.

sudo do-release-upgrade„, das war heute mein absoluter Tiefpunkt. Nachdem ich vor ein paar Tagen erfolgreich meinen alten Server per Distributionsupgrade von Xenial auf Beaver umgestellt und anschließend mein Geraffel vom alten auf den nagelneuen Server umgezogen hatte, auf welchem auch ein Xenial lief, dachte ich mir „Hach, das hat ja letzte Woche bei dem einen Server so gut geklappt, das kannste bei dem neuen Server -mal eben- auch machen.

Einen Scheiß konnte ich.

Ich saß im tiefsten Osten, irgendwo bei Zwickau und schulte ein paar Nette Psychiater in der hohen Kunst der „Spracherkennung“ mit einem KIS, als ich just eine Stunde freie Zeit hatte. Was liegt da näher, als mal eben mit dem Macbook über das Mobiltelefon online zu gehen und -mal eben- das Linux des neuen Servers von 16.04 auf 18.04 zu heben. Ist doch ein Klacks und läuft quasi wie vonm allein.

What could possibly go wrong?

Ich startete das Upgrade und grinste in mich hinein. Bald würde mein neuer Webserver auch mit einem aktuellen Linux laufen. Nicht dass es eilig gewesen wäre, die 16.04 LTS zu aktualisieren. Die bekommt noch bis 2021 problemlos Updates von Canonical. Aber wenn der Jung sich watt in den Kopp setzt, dann muss dat sofottens gemacht werden.

Zunächst sah auch alles toll aus. Ich wähnte mich schon am Ziel, als das unfassbare eintrat. Das Upgrade semmelte ganz böse ab. Der Server hing so in Schieflage, dass man nur noch über einen Recoveryboot ran kam. Ich zückte das Batphone und meldete mich bei Oli, unserem Corp-Trucker, der im RL ein Rechenzentrum am leben erhält. Wenn der es nicht hin bekommt, ist der Blog erledigt. Ein Backup? Pah, sowas haben nur kleine Mädchen.

Oli hatte Zeit und sah sich die Sache an. Nach einiger Zeit des experimentierens war die Lösung klar. Daten waren gesichert, ein frischer Server musste her. Was solls? Die Dinger kosten nur 5 Tacken im Monat. Also haben wir flugs einen neuen bestellt und dann da alles wieder zurückgesichert. Das liest sich jetzt so, als wären wir nach 1h durch gewesen. In Wirklichkeit hat die ganze Aktion mal locker fünf Stunden gebraucht. Schweißgebadet stieg ich in Zwickau ins Auto und überließ Oli das Feld, während ich mich auf den 5h andauernden Heimweg im Auto machte.

Dann, gegen 18 Uhr endlich, der erlösende Anruf: Du bist wieder online.

Ich hätte bald vor Freude unter mich gemacht. Wieder Zuhause, habe ich mich dann um die Kleinigkeiten gekümmert. Den Teamspeak-Server wieder auf Trab gebracht, noch ein Problem mit den WordPress-Plugins gelöst und endlich auch den Block-Editor wieder ans Laufen bekommen.

Lediglich mit PHP habe ich noch ein paar Probleme. Aktuell rennt das Geraffel auf Mod_PHP. Sobald ich etwas anderes einstelle, wird die Website zappenduster und der Apache bekommt einen Schreikrampf. Ich denke aber, das bekommen wir auch noch hin.

Ich hoffe, der Oli kann sich durchringen, dieses Jahr mal die 5h Fahrt auf sich zu nehmen, um zum Schweinecamp nach Kassel zu kommen. Für den Mann würde ich sogar mein „Ich trinke kein Bier“ Gelübde brechen, um mit ihm anzustoßen.

An dieser Stelle: Noch mal ganz herzlichen Dank, Oli. Nun hast Du mir schon zum zweiten mal ganz ordentlich den Arsch gerettet. Ich schulde Dir auf jeden Fall etwas.

Erfolgreich umgezogen

Ist nach acht Jahren erfolgreich umgezogen. Neos Server

Ich blogge seit 2008 über EVE. Seit 2010 habe ich einen eigenen vServer bei meinem ehemaligen Arbeitgeber stehen. Das Ding ist schon ziemlich in die Jahre gekommen, viel zu teuer, viel zu schmalbrüstig und durch diverse Bastelarbeiten meinerseits auch ziemlich verfriemelt. Noch kostet mich das Ding satte 179 Schäkel im Jahr.

Eigentlich hätte ich schon längst mal umziehen müssen, doch nach meinem ersten Fehlschlag vor ein paar Jahren, hatte ich auch keine Lust mehr, mir meinen Blog noch mal bei einer solchen Aktion zu zerlegen. Doch als ich vorgestern dabei war, ein Distributions-Upgrade an meinem alten Server durchzuführen, kam mir die Idee, es doch noch mal zu versuchen.

Ich betreibe ein echtes Leichtgewicht. Blog, Mailserver und Teamspeak-Server mit einer Nonprofit-Lizenz und 512 Slots. Nichts wildes. Das sollte also jeder 08/15 Server problemlos stemmen können. Mein aktueller Server hat 2GB RAM, 50GB HDD Space und vier vCores. Also ein Absolut überteuertes Leichtgewicht. Als ich mich umsah, fand ich den „vServer S“ beim Aldi der hoster, Server4you. Das Ding hat 100GB HDD Space auf SSD, 2vCores und 4GB RAM und kostet mich nur fünf Schäkel im Monat. Dazu ist das Ding noch monatlich kündbar. Ich habe also nichts zu verlieren und wenn alles glatt geht, spare ich 110 Schäkel im Jahr.

Ich mietete das Ding und legte los. Zuerst sorgte ich dafür, dass mein ISPConfig wieder installiert und einsatzbereit war. Ich mag Plesk einfach nicht. Außerdem kostet das bei Server4You dann auch noch extra. Für den Umzug brauchte ich ein Testobjekt. Ich entschied mich für eine meiner anderen Domains, auf denen nichts produktives stattfindet. Da ich Zugriff auf den DNS habe, war es kein Problem, eine Testdomain vorher umziehen zu lassen und zu schauen, ob auch alles klappt. Erst dann machte ich mich daran, meinen Blog an die neue Adresse zu verlegen.

Zum Umzug meines Blogs wählte ich den Duplicator-Plugin für WordPress. Ich merkte schnell, dass es Probleme macht, einen 4GB Blog durch die Gegend zu bewegen, also splittete ich den Umzug in zwei Teile (Blog / Medien). Ich sicherte per Duplicator nur den Blog. Das Medien-Verzeichnis, wo auch alle Bilder landen, die ich so in meinen Blogs verwende, stopfte ich in ein .tar Archiv und schob es manuell per scp von A nach B. Nachdem der Blog portiert und wieder einsatzbereit war, zog ich noch das Schweine-Forum und den Teamspeak-Server nach. Das ganze ging irgendwie viel zu einfach.

Nachdem ich dann noch meinen Mailserver aufgesetzt hatte, war ich auch schon wieder im Rennen. Alles in allem war der Umzug mit weitaus weniger Drama verknüpft, als ich zunächst vermutet hatte. Lediglich der neue Editor in WordPress verwehrt mir gerade den Dienst, weswegen ich auf den Classic Editor ausweichen musste. Mal schauen, wo da das Problem liegt. Aber wenigstens läuft der Rest einwandfrei.

Reisevorbereitungen

Flug, Hotel, Bustickets – Purer Stress

Das Fanfest rückt näher. Wenn man, wie ich, ein Planungsversager ist, dann hat man es gleich doppelt schwer. Ich war zwar schon zwei Mal auf Island, dennoch ist es jedes mal eine Herausforderung für mich, alles zu planen. Damals hatte mein geschätzter Bloggerkollege „Degestus Chene“ in seinem Kolkrabe Blog (ist leider offline, da Degestus nicht mehr spielt) einen sehr schönen Beitrag zu Island und was man dafür alles planen sollte. Das Ding war quasi meine Bibel. Nun, da sein Blog offline ist, muss ich versuchen, mich an das zu erinnern, was ich damals dort gelernt habe. Noch dazu wird mein Trip zum Fanfest ein echter Kurztrip. Hin fliegen, Nerds treffen, zurückfliegen. Freitags hin und Sonntags zurück. Das wird Stress im Quadrat. Mal schauen, ob ich noch alles relevante zusammen bekomme.

Gefährliches Halbwissen incomiiiiiiing…

Geld/Kredikarte
Bargeld kann man in Island so gut wie vergessen. Die Isländer zahlen alles mit der Kreditkarte. Selbst, wenn man sich nur einen Kaugummi kauft. Ich habe dort niemanden gesehen, der mit Bargeld hantiert hätte. Es geht zwar, aber gern gesehen ist Bargeld einfach nicht.

Jeder, der etwas zu verkaufen hat, hat auch ein Kartenlesegerät. Beim bezahlen mit Karte, wird man von den meisten Geräten gefragt, ob man in ISK oder in Euro zahlen möchte. Erkundigt Euch am besten bei Eurer Bank, wie da die Kurse für Euch aussehen. Es kann das eine oder das andere günstiger sein. Es werden alle gängigen Kreditkarten akzeptiert.

Oh Gott, es ist voller Nerds…

Telefon/Internet
Island ist zwar kein Mitglied der Europäischen Union, dennoch hat sich anscheinend beim Roaming etwas getan. Als ich das letzte mal dort war, war hat das ganze noch extra gekostet. Wie ich aber gerade einem Spieler per Discord erfahre, hat sich da wohl etwas geändert. Auch in Island kann mal wohl je nach Mobilfunkanbieter und Tarif in Island für Umme ins Internet gehen. Mehr Infos bekommt Ihr hier: KLICK. Danke an Tariel Aideron für den Tipp.

Ansonsten kann man so gut wie überall in Reykjavik auf die kostenlosen WiFi Hotspots der diversen Lokale zurückgreifen. Die Harpa hat für das Fanfest auch ein eigenes WiFi. Man wird also nicht auf dem Trockenen stranden. WiFi gehört da einfach zum guten Ton. Man ist eigentlich nie wirklich offline.

Alkohol
Generell sind Lebensmittel in Island sehr teuer. Wenn man Selbstversorger ist und z.B. im „Bonus“ einkaufen geht (das ist so was wie der Aldi in Deutschland), stellt man schnell fest, dass selbst ein lumpiges 08/15-Toastbrot richtig in die Knete geht.

Wenn Ihr Alkohol kaufen wollt, nehmt vorher einen Kredit auf. Das Bier in den Supermärkten ist dazu noch gestreckt (hat nur 2,5% Alc). Ein Bier auf dem Fanfest (Marke Gull) kostet umgerechnet €7,28 (0,5L). Richtiges Bier mit voller Prozentzahl bekommt Ihr nur in entsprechend lizensierten Shops und Bars. Also Augen auf, wenn Ihr im Supermarkt Bier kaufen wollt. Sonst kauft Ihr am Ende noch Kinderbelustigungswasser.

Pro Tipp
Im Duty Free Shop nach der Landung Bier und Zigaretten kaufen. Es ist zwar dort auch sehr teuer, aber nicht mal ansatzweise so teuer, wie draußen vor der Türe. Memphis Vaille und ich sind da mit jeweils 32 Dosen Krombacher im Koffer raus marschiert. Den Trolley ziehen war danach zwar echt ätzend, aber so konnten wir uns bequem abschießen, ohne dass Zuhause das Konto glüht.

Uuuuund, noch mehr Nerds…

Essen gehen
Reykjavik hat jede Menge Restaurants und Pubs. Man kann also essen und trinken, wo man geht und steht. Besonders aufgefallen sind mir die vielen Burger Restaurants. Das mag damit zusammenhängen, dass im zweiten Weltkrieg und danach auch im Kalten Krieg wohl viele US Amerikaner auf Island unterwegs waren. Der bekannteste Burgerbrater in Reykjavik ist bestimmt der „Churck Norris Grill„, wo man beim Roundhouse-Kick Burger nebenbei die ganzen Chuck Norris Witze an den Wänden lesen kann. Mein Favorit ist aber der American Style Diner. Dort bekommt man einen Bacon Burger, der „Kevin Bacon“ heißt. Aber auch ansonsten gibt es jede Menge Restaurants. Verhungern kann man also nicht. Gezahlt wird, wie überall, mit Karte.

Der Flug
Einen Direktflug nach Island zu bekommen, ist gar nicht mal so einfach. Von Düsseldorf aus, gab es nichts, was nicht ohne einen Zwischenstopp in Kopenhagen auskommen würde. Bleibt nur die Ausweichroute über Frankfurt oder Amsterdam. Da die A3 in Richtung Frankfurt der pure Albtraum ist, habe ich mich für Amsterdam entschieden. Das ist von Wuppertal aus genau so weit, wie Frankfurt. Dort starte ich am 03.04.2020 um 14.10 Uhr mit Iceland Air direkt nach zum Flughafen Keflavik. Gebucht habe ich direkt bei Iceland Air. Ich werde ein Aufgabegepäckstück und ein Handgepäckstück mitnehmen. Insgesamt kostet mich der Flug (hin und zurück) 365 Euro.

Es gibt sogar ein Google Spreadsheet mit einer Liste, wer, wann von wo zum Fanfest fliegt. So kann man bereits im Vorfeld Gruppen bilden. Eine phantastische Idee. Man kann sich HIER eintragen.

Permaband live

Per Bus nach Reykjavik
Wer sich nicht gerade einen Mietwagen gönnt, der kommt mit dem FlyBus ganz passabel vom Flughafen direkt bis zum Bus-Terminal in Reykjavik. Das liegt unweit von der Hallgrímskirkja. Mein Hotel liegt also in meiner Laufreichweite. Von da aus kann man aber auch mit dem Bus in die City fahren. Da ich gern laufe, werde ich mir das sparen und den Weg zum Hotel einfach mit der eingebauten Motorisierung zurücklegen.

Im FlyBus hat man kostenloses WiFi. Man kann also seine Ankunft direkt in die große weite Welt hinaus twittern.

Das Hotel
Die Wahl des Hotels war echt kniffelig. Island ist sehr teuer. Glücklicherweise ist Island aber auch das Ziel vieler Touristen, was dem Land eine eher zweifelhafte Anzahl an Hotels und Hostels beschert hat. Von einem Bett in einem 18 Bett Zimmer, bis hin zum Hotelzimmer in einem Wikinger-Haus, bekommt man da alles. Es gibt preislich quasi alles von „na ja“ bis „scheiß die Wand an, ist das teuer“.

Je zentraler die Hotels liegen, desto teurer sind sie natürlich auch. Ich wollte mir keinen Mietwagen gönnen. Wo soll man das Teil auch abstellen? Daher musste mein Hotel in Laufreichweite zur Harpa und zum Busbahnhof liegen. Noch dazu komme ich nur zum Schlafen und Frühstücken ins Hotel. Ein Bett und ein eigenes Bad reichen also vollkommen aus.

Meine Wahl fiel auf das Reykjavik Downtown Hotel, das direkt an der Hallgrímskirkja liegt. Von dort aus komme ich zu Fuß zur Harpa und wenn ich zurück fliege, auch zum Busbahnhof. Zwei Übernachtungen mit Frühstück kommen insgesamt auf €172, wobei allein das Frühstück schon pro Tag mit €15 berechnet wird. Gebucht habe ich es über booking.com.

Alle Nerds in einem Saal

Zurück nach Hause
Mein Flieger nach Hause startet leider sehr früh um 07.40 Uhr. Das bedeutet, dass ich um 05.00 Uhr im Bus nach Keflavik sitzen muss, denn der braucht locker 45 Minuten, bis er am Flughafen eintrifft. Leider war für den Tag nichts anderes mehr zu bekommen. Ein Gutes hat es. Ich werde gegen Mittag wieder zu hause sein. Den Montag darauf habe ich frei und kann noch ausspannen.

Den Flughafentransfer übernimmt meine Tochter. So spare ich mir die Standgebühren im Parkhaus und sie kann, weil sie ja dann eh schon mal da ist, eine Tour durch Amsterdam machen und meiner Enkelin, die auch schon einen eigenen EVE Char namens „Lena Venator“ hat, mal zeigen, wie die Holländer so leben.

Kein Alkohol
Da ich eine Challenge mit meinem Trauzeugen habe, werde ich jeglicher Versuchung widerstehen, auf dem Fanfest Alkohol zu trinken. Das kommt zum einen meiner geschundenen Geldbörse und zum anderen meiner Gesundheit zugute. Sorry an alle, die mit mir einen heben gehen wollten, aber außer einer Cola ist da bei mir leider nichts drin.

Fazit
Für insgesamt €537 mache ich einen Kurztrip nach Island und zurück. Die Kosten für den FlyBus muss ich allerdings noch oben drauf rechnen. Das mache ich aber heute im Laufe des Tages. Das Ticket zum Fanfest habe ich als so genannter „Contributor“ bekommen. Man bekommt diesen Status, wenn man über EVE bloggt oder sogar streamt. Ich mache beides. Was für ein Glück. An dieser Stelle meinen heißen Dank an CCP Convict für diese überaus nette Entscheidung.

P.S.
Wenn Ihr noch Anregungen, Tipps oder Korrekturen bzgl. des Island-Trips für mich habt, immer ran damit. Wie gesagt basiert mein „Wissen“ auf zwei lumpigen Besuchen in Island.

EVE hat Lore?

Talk am Teich – Neo und Seldon geben sich die Ehre

EVE Online hat eine Geschichte. Eine richtig lange Geschichte sogar. Wer sind die Jove? Warum ist Sansha Kuvakei so eine Arschgeige? Was ist mit Kaiserin Sarum passiert? Wie kam die Klontechnologie für Fußsoldaten zustande und warum zum Geier kommt niemand in den Jove-Raum?

EVE hat eine grandiose Hintergrundgeschichte und die wird sogar fortlaufend weiter erzählt. Die wenigsten bekommen das leider mit. So auch ich. Ich weiß, dass es eine „Lore-Website“ von CCP zum Thema EVE Online gibt. Gelesen habe ich aber nicht eine der Geschichten.

Es wird Zeit, das mal zu ändern. Da ich aber eine faule Sau bin und außer den beiden Taschenbüchern „Die Revolution der Imperien“ und „Templer Eins“ (beide von Tony Gonzalez) keine weiteren Texte zum Thema EVE gelesen habe, bin auch ich ein absolut unbeschriebenes Blatt, was EVE-Lore angeht. Es wird Zeit, das zu ändern und mir ein wenig Hintergrundwissen zu verschaffen.

Die allwissende Müllhalde

Genau das werden wir in den kommenden Sonntags-Streams thematisieren. Dazu habe ich mir einen Lore-Experten eingeladen. Niemand geringerer als Seldon Vestrit, den ich auch gern die „allwissende Müllhalde“ (bekannt aus den Fraggles) nenne, wird mich und hoffentlich auch Euch aufklären, was, wann, wo und wie in New Eden passiert ist.

Wer also genau so eine faule Sau ist, wie ich, sollte sich den Stream keinesfalls entgehen lassen. Geplant haben wir den Stream für Sonntag, den 02.02.2020 ab 16 Uhr. Das Ende ist offen. Ich denke mal, wir bleiben so lange online, bis wir den letzten Zuschauer vergrault haben.

Am 02.02.2020 / 16 Uhr Live auf Twitch – Dr. Neo und Prof. Dr. Seldon Vestrit

Bei den Recherchen für den anstehenden Stream habe ich auf der offiziellen Website von EVE Online nach den entsprechenden Links gesucht und ich muss zugeben, dass die -für mich- nicht leicht zu finden waren.

Es gibt eine Website mit der Hintergrundgeschichte und eine extra Seite mit Stories aus New Eden. Ich habe Euch die wichtigsten Links mal zusammen gesucht. Die Leseratten unter Euch, können sich also schon mal einlesen. Allein die „Lore“ Website hat gefühlt Lesestoff für die kommenden Monate.

EVE Online Hintergrundgeschichte: KLICK
EVE Online Lore: KLICK

Und zum Schluss, mein Twitch-Kanal: KLICK

Ich bin jedenfalls schon heiss wie Frittenfett und freue mich schon sehr auf Seldon und natürlich auch auf Euch, als Zuschauer. Ich bin schwer gespannt, was mir an EVE Geschichte so durch die Lappen gegangen ist und wer weiß? Vielleicht macht es ja so manchem Ex-EVE Spieler doch wieder etwas Lust darauf, mal wieder die Nase nach New Eden rein zu stecken.

Ich freue mich auf jeden Fall und hoffe, Ihr seid mit von der Partie.

Auf, nach Island!

Findet vom 02 – 04.04.2020 wieder in Island statt: Das Fanfest

„Nie wieder!“ sagte ich nach dem Besuch des Fanfest 2016. Es war mir zu kalt, zu nass, zu teuer und zu weit. Außerdem gibt es da kaum Bäume und Ihr könnt mir glauben oder nicht: Nach vier Tagen habe ich Bäume vermisst. Was soll ich sagen, das „Nie wieder!“ habe ich dann 2017 gleich noch mal wiederholt, als ich wieder vom Fanfest nach hause kam.

2018 konnte ich leider nicht, weil durch meine Hochzeit mit Frau Neovenator und der damit verbundenen Hochzeitsreise kein Budget mehr in der Kasse war. In 2019 gab es kein Fanfest und stattdessen die World Invasion Tour. Ich musste also nur nach Berlin und nicht nach Reykjavik.

Aber da alle guten Dinge drei sind und das Fanfest 2020 dieses Jahr wieder im nasskalten Reykjavik mit ohne Bäume stattfindet und ich gern noch mal so richtig fluchen will, habe ich mich dazu entschieden, es noch mal durch zu ziehen. Am 03.04 fliege ich hin und am 05.04 wieder zurück. Drei Tage müssen reichen. Sonst bekomme ich einen Nerd-Overload.

Medienvertreter und Fansite-Betreiber bzw. Streamer können sich auf einer extra dafür bereitgestellten Website für eine kostenlose Eintrittskarte bewerben. Meine Bedingung war klar: Fanfest 2020 kommt nur in die Tüte, wenn ich mit meinem kleinen Blog so ein Ticket ergattern kann. Die Ticketpreise variieren je nachdem, was man auswählt zwischen $62,90 und $273,63. Das ist schon mal eine ganze Latte.

Es dauerte nicht lange und ich bekam das Approval. Das Ticket war mir also schon mal sicher. Nun stand die Suche nach einem geeigneten Flug und einer Unterkunft auf dem Programm. Die Suche nach dem passenden Flug war einfach. Icelandair von Amsterdam nach Reykjavik und wieder zurück für insgesamt 365 Euro. Es wäre günstiger gewesen, wäre ich nur mit Handgepäck geflogen aber nein, in meinem Alter braucht man „Kram“.

Die Suche nach einem passenden Hotel war schwierig. Vom „Bett“ in einem 18 Bett Zimmer für nen Appel und ein Ei, bis hin zur Deluxe-Bude mit allem Zipp und allem Zapp war echt alles dabei. Ich bin da aber recht einfach gestrickt. Ich brauche ein Bett, ein eigenes Klo und morgens was zu Essen auf dem Tisch.

Meine Wahl fiel auf das Reykjavik Downtown Hotel. Zwei Übernachtungen mit Frühstück für zusammen €172. Dafür liegt es sehr zentral in der Nähe der Hallgrímskirkja. Von da aus hat man es nicht weit, bis in die City und auch nicht bis zur Harpa, wo das Fanfest stattfindet. Alles in allem bezahle ich für einen 3-Tage Trip inkl. Flug und Hotel mit Frühstück 537 Euro.

So wie es aussieht, bin ich dieses Jahr zum ersten mal allein unterwegs. Mein Kollege, Memphis Vaille, der mich sonst immer begleitet hat, überlegt noch und hadert mit den Preisen. Ich hoffe, er entscheidet sich doch noch, mit zu kommen.

Ich werde zwar sicherlich eine Menge Nerds in Island treffen, dennoch bin ich ein wenig nervös. So ganz allein war ich noch nie in Island. Und ganz bestimmt werde ich nach dem Fanfest wieder ein „Nie wieder!“ von mir geben. Mal sehen, ob es dieses mal das letzte sein wird oder ob da 2021 noch was kommt.

Ihr habt noch nie vom Fanfest gehört? Dann schaut Euch z.B. dieses Video aus 2018 an.

EVE Online Fanfest 2018: Highlights

Und ja, es gibt noch Tickets HIER: KLICK

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