Ausflug in den Lowsec

Unterwegs in Nagas und Tornados. Die Razor Alliance.

Es ist Samstag, ich habe nichts anderes vor. Was liegt da näher, als mit der Allianz auf eine Fleet-OP zu gehen? Gewünscht waren Nagas und Tornados. Gestartet wurde in Amarr. Als Pilot einer Allianz, die seit Wochen einen HighSec-Krieg nach dem anderen an der Backe hat, ist das Anfliegen von Tradehubs wie Amarr oder Jita zumindest solo nicht ganz ungefährlich. Man sollte zumindest flink unterwegs sein, damit man den üblichen minderbemittelten Vollzeit-Hupen von PIRAT und Marmite nicht in die Scrambler läuft.

Ein schicker Skin für die Naga musste natürlich auch her.

Meine Wahl fiel auf einen Ares Interceptor. Da ich keinen Klonsprung machen konnte, musste ich die Strecke von Zuhause bis nach Amarr (40 Sprünge) durch den 0.0 und den LowSec eh fliegen. Pünktlich dockte ich in Amarr und besorgte mir die gewünschte Railgun-Naga. Natürlich nicht, ohne einen passenden Skin dafür auf dem Markt zu erwerben. Der Skin, den ich eigentlich haben wollte (Caldari Union) war mir dann mit 2 Milliarden ISK doch ein wenig zu teuer. Da tat es dann halt dieser für 36 Mio ISK.

Wir würden uns mit unserer Razor Flotte einer anderen Flotte anschließen und um eine Astrahus im LowSec zu verteidigen. Die Chancen, das Teil zu retten, waren denkbar schlecht. Uns aber egal, denn es würde einige Ziele zur Vernichtung geben.

Die Flotte auf dem Weg ins Getümmel

Das Ziel unserer Reise war Huola. Als wir eintrafen war das Gefecht schon in vollem Gange. Unser FC Brachte uns in die passende Reichweite und dann begannen wir, das Feuer auf die Gegner zu eröffnen. Es handelte sich um einen bunten Strauss Battleships und diverse Capitals. Wir machen uns daran, die Battleships unter Feuer zu nehmen, doch die gegnerische Logistik war auch Zack. Wir wechselten die Ziele und hofften darauf, dass die Logistik nicht mehr nachkommen würde. Mit Erfolg, der Tank der ersten Battleships brach nach und nach ein. Wir begannen die ersten Kills zu machen.

Astrahus kaputt. Flotte trotzdem mit Spaß bei der Sache.

Die Flotten waren ausgeglichen und wenn man auf die ISK schaut, haben wir haushoch gewonnen. Der Battlereport sprich auf jeden Fall für uns. Zwar würde die Astrahus am Ende zerstört, aber beide Seiten haben sich echt nichts geschenkt. Am Ende sprangen die Gegner großflächig aus dem System. Auch für uns war es an der Zeit, die Heimreise anzutreten. Ich dockte sichet mit meiner Naga in Amarr.

Gefechte dieser Art finde ich klasse. Ein guter Mix aus Subcapitals und Capitals und ein entspannter Fight an einem gechillten Samstag Abend. Davon sehr gern sehr viel mehr, lieber Fork.

Präventivmaßnahmen

Badabumm und weg war die Fortizar in I-9GI1

Wenn man XIX und RZR Piloten auf SkillUrself anspricht, bekommt man von denen meist nichts Gutes zu hören. Zu gut können wir noch uns daran erinnern, wie wir quasi ohnmächtig dabei zusehen mussten, als SkillUrself und Volta damals in Oasa mit der DCU den Boden gewischt hat. Wir verloren unsere Heimat und mussten umziehen. Auf SkillUrself ist also keiner von uns gut zu sprechen.

Gestern Abend kam das Gerücht auf, dass French Conexion einen Deal mit SkillUrself hätten. Den Gerüchten zufolge hatte man extra eine Fortizar geankert, damit SkillUrself einen Brückenkopf nach Tenerfis bekommt. Da keiner von uns Bock auf SkillUrself in der Nachbarschaft hat, wurde es Zeit etwas zu unternehmen. Egal ob das Gerücht wahr oder falsch war, es musste dafür gesorgt werden, dass es keine Brückenköpfe in Sprungreichweite zu uns geben würde.

Wir waren mit diversen Flotten unterwegs. Ich sah Piloten von XIX, Razor und Legacy. Ich war in der Subcap Flotte als Ishtar Pilot eingeteilt. Für mich war es das erste mal, dass ich mit einer Ishtar ins Gefecht gezogen bin. Als alter Raketencaldari ist es für mich absolut ungewohnt, mich nur auf meine Drohnen zu verlassen. Das Teil war mit 507 Mio ISK auch nicht gerade günstig. Aber was kostet die Welt? Kurz nachdem ich mich im neuen Gefährt eingerichtet hatte, dockten wir schließlich mit 217 Leuten in der Subcap Flotte ab und machten uns auf den Weg. Außerdem startete noch eine 37 Leute umfassende Bomberflotte  und eine Capital-Flotte, von der ich aber nicht weiß, wie viele Leute da drin waren,

Es dauerte nicht lange und mehrere Koalitionsflotten flogen nach Detorid um die sich anbahnende Bedrohung vor Ort anzuschauen. Eigentlich war der Einsatz recht langweilig, weil ich als Ishtar-Pilot nicht so viel zu tun hatte. Ich eierte auf 1000 Meter Entfernung unserem FC hinterher und schaute den Capitals beim einreissen der Fortizar zu. Am Ende hat jeder noch mal seine Hunde (die Drohnen) raus gelassen und ein paar Salven auf das Teil abgegeben. Als die Fortizar dann in Flammen aufging und explodierte, machten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg.

Eigentlich war es ein typischer CTA-Einsatz, ohne große Überraschungen. Was mich aber ein wenig überrascht hatte, war die Anzahl der Piloten in den Flotten. So viele hatte ich schon lange nicht mehr gesehen. Vor allem die Schweine glänzten allein mit knapp 20 Piloten in der Razor Statistik.

Alles in allem war es ein schöner Abend. Es fehlte ein wenig die Gegenwehr, aber wenn man eine Struktur ohne sie einreissen kann, ist das natürlich um so besser. Schließlich war um 05.00 Uhr für mich die Nacht rum. Ich wollte also eh zeitig ins Bett gehen.  Gerücht oder nicht. Die Fortizar ist auf jeden Fall erst mal Geschichte. Ich bin gespannt, ob und wenn ja, wie es weitergeht.

Diesen Freitag: G-Fleet Roaming

Geht sich am Freitag prügeln. Die G-Fleet.

Die erste Flotte im neuen Jahr war recht gut besucht, mit etwas über 30 Piloten haben wir dem Asteroidengürtel in Lari den Gar ausgemacht. Die Stimmung war gut und z.T. habe ich auch derbe gelacht. Wir haben nach den Feiertagen entspannt im Asteroidengürtel „ausgenüchtert“.

Doch nun ist es wieder an der Zeit für das harte Zeug. Zusammen mit unserem G-Fleet-FC „William Follet“ wollen wir uns an diesem Freitag mal wieder zünftigen Streit im NullSec suchen. Ich hatte eigentlich eine Polizeiflotte (Navy Comets mit Polizei-Skin) im Kopf, aber ich denke William hat da eigene Pläne. Was genau wie machen werden, hat er noch nicht verraten. Man darf also gespannt sein.

Wir werden wieder mit einer zünftigen „Gerümpelfleet“ in Jita 4-4 abdocken und uns dann irgendwo entsprechende Proügelkollegen zu suchen, mit denen wir uns anlegen können. Am besten sattelt Ihr schon mal eine Fregatten und Cruiser. Wir sollten vorzugsweise Shield-Tank fliegen, denn evtl. bekommen wir ja eine funktionierende Logistiktruppe zusammen gecasted?

Ich freu mich auf jedenm Fall schon wie ein Schnitzel. Der Einstand der „G-Fleet“ mit dem PVE-Event war auf jeden Fall schon mal recht gut. Mal schauen, ob wir das auf dem PVP-Sektor auch hin bekommen.

Treffpunt ist am Freitag um 18 Uhr EVE Zeit in Jita 4-4.
Teamspeak erreicht Ihr unter: ts3.pod-express.de oder ts.g-fleet.de
Ingame Chat: G-FLEET.DE

Wir freuen uns sehr, wenn Ihr unsere Flotte verstärkt und mit uns um die Häuser zieht.

Ein mal Ente süß/sauer bitte

Mit der Cancer-Thrasher gegen Fraternity

Der Dezember war für mich ja quasi unspielbar. Bei meinem Umzug ging in Sachen DSL-Leitung jedenfalls so ziemlich alles schief. Der Umzug der Leitung, der eigentlich nur zwei Wochen in Anspruch nehmen sollte, lief schief und wurde durch einen Fehler im System nicht bearbeitet. Als man das herausfand, hatten wir schon Mitte Dezember und ich hatte schon schwere Entzugserscheinungen. Seit dem 27.12.2018 bin ich aber nun wieder online, fand aber bedingt durch Weihnachten, Neujahr und den dazugehörigen zwei Tagen für das Ausnüchtern nach der Silvesterparty bislang keine Zeit zum Zocken.

Heute war es dann endlich mal soweit. Ich habe noch Urlaub und kann mich endlich mal mit den Schweinchen irgendwo in EVE treffen. Gesagt, getan. Rechner gestartet, eingeloggt, Teamspeak und Discord angeklickt und erst mal hunderte von Nachrichten gelesen. Dann ging es auch schon los. In der Standing Fleet wurden diverse Fraternity Kills geposted. Da war anscheinend Partyalarm in 46DP-O und es gab ein paar easy Kills abzustauben. Es dauerte nicht lang, bis wir eine Gerümpeldoctrine ausriefen und uns auf die Killmails huren wollten.

„Oh fuck, das ist ein Hull-Tank“

Kaum waren wir am Ort, hatten die Chinesen schon Verstärkung gerufen und uns lachte nach kurzer Zeit eine nette Ferox Fleet im Local an. Mir fiel auf, dass die Jungens auch ganz ordentlich smacken können. Aber ganz Gentlemenlike wie Razor nun mal ist, kommt von uns nicht mehr als ein „gf“ im Local. Unsere Flotte wurden eingecamped, aber nach einiger Zeit ließ man von uns ab. Wir gaben Hackengas und machten uns auf den Weg nach Hause.

Kaum dort angekommen, wechselten wir von der Gerümpel-Doctrine zur Cancer-Thrasher. Eigentlich auch Gerümpel… aber wenigstens organisiertes Gerümpel. Dann ging es wieder ab ins Feindesland. Irgendwo musste sich aus dem Tross doch etwas abfischen lassen. Die Scouts berichteten von einer gut duchgewürfelten Flotte, die IN SLVP-D bleiern im All herumdümpelte. Mittendrin eine Megathron.

Wir wollten einfach nur etwas Spaß haben, also sind wir mit unseren Papierfliegern rein und haben die Mega direkt aufs Korn genommen. Schild und Armor gingen ratzfatz runter und dann kam die Überraschung. „Das ist ein Hull Tank“ kam es über Teamspeak und kaum hatte William Follet diesen Satz ausgesprochen, wussten wir alle, dass wir gleich am Arsch sein würden. Eigentlich wussten wir das eh, wir hatten es ja darauf angelegt, aber die Mega hatten wir eigentlich in unseren Köpfen schon auf unser Killboard gemalt.

Heroisch mit einem Stinkefinger im Pod sah ich zu wie ich in einer Bubble unter Feuer genommen wurde und sich meine Thrasher in ihre Minmatarischen Bestandteile zerlegte. Das Pod wurde im letzten moment ausgestoßen, doch direkt von den Gegnern erfasst und zerfetzt.

Den Stinkefinger noch haltend erwachte ich ich in einem neuen Klon in der Kloneinrichtung auf YF-P4X – DICHSTAR 3. Scheiße passiert, aber es hat Laune gemacht. Manchmal fliegt man nicht in ein Gefecht, um es zu gewinnen, sondern um einfach mal Spaß und einen guten Fight zu bekommen. Dieser war gut, weil man uns eine offensichtliche Falle so gut verkauft hat, dass wir darauf angesprungen sinn. Well played, Fraternity. See you next time.

Noob-Fleet wird zur G-Fleet

Aus Mangel an Noobs firmiert sie um. Die Noob-Fleet.

Einige wissen, dass ich einen recht guten Kontakt zu Tairon Usaro und Irma Amatin vom G-Fleet Team pflege. Dieses Jahr halfen Frau Neovenator und ich bei der G-Fleet in Berlin auch aus. Nach einem turbulenten Wochenende auf der G-Fleet wurde ich dann gefragt, ob ich auch offiziell zur dazugehören möchte. Ich akzeptierte und werde nun für die G-Fleet primär die Social-Media Kanäle bedienen und bin mit meinen Kollegen auch am Neuaufbau der Website beteiligt. Außerdem werde ich der Ansprechpartner für die Redner, die auf der G-Fleet Vorträge halten werden.

Parallel dazu entpuppte sich der von CCP zugesagte Support für die Deutschen Community Flotten auf dem EVE Launchger jedoch als Luftnummer. Da der EVE Launcher komplett umdesidned wird (sie Beta Launcher) waren unsere Pläne leider erst mal nicht umsetzbar. Das Ergebnis konnten wir Community FC’s auch schnell anhand der Teilnehmerzahlen sehen. Die Anzahl der NewBros in unseren Flotten sank bis fast auf null und der Name „Noob-Fleet“ wurde dem Thema einfach nicht mehr gerecht. Ich plante schon seit längerer Zeit die Noob-Fleet in etwas umzubenennen, das nicht so fokussiert auf NewBros ist, sondern auch zulässt dass man ab und an mal mit echt gut organisierten Flotten los ziehen kann.

Tairon hatte immer schon den Wunsch, dass die G-Fleet eine eigene Community-Flotte bekommt. Was liegt da näher als die Noob-Fleet für die G-Fleet umzubenennen? Ändern wird sich ansonsten erst mal nichts. Der Plan ist es aber, ab und an spezialisierte Flotten zu starten und auch ab und an mal z.B. einen Gast FC anzuheuern, der nur Englisch spricht. Im Großen und Ganzen soll das ganze Ding einfach internationaler und auch interessanter werden und natürlich soll auch Werbung für die G-Fleet in Berlin gemacht werden. Wer weiß? Vielleicht kommandiert auf der kommenden G-Fleet in Berlin dann mal ein G-Fleet FC eine nette Flotte gegen z.B. die Spectrefleet oder eine andere Community-Flotte?

Neuer Ingame Chat
Eine Änderung gibt es allerdings. Der aktuelle Ingame Chatkanal „Noob-Fleet“ wird aufgegeben. Stattdessen wird der Ingame Chatkanal „G-FLEET.DE“ der neue Kanal auf welchem wir unsere Flotten bekanntgeben und auch jeden Freitag los legen. Teamspeak bleibt gleich. Der Server wird irgendwann auch mal einen G-Fleet Hostnamen spendiert bekommen, aber er wird natürlich auch weiter auf der alten Adresse erreichbar sein.

Am kommenden Freitag wird also die G-Fleet zum ersten mal zum HighSec-Mining ausrücken. Alle Informationen zum Event findet Ihr im Ingamechat „G-Fleet.de“. Wir freuen uns auf einen angenehmen Abend mit Euch.

Alle Mann in die Sprungfrachter!

Hat den Real Life Sprungfrachter abgedockt. Der Neo.

Es ist etwas leise um mich geworden. Das liegt nicht daran, dass ich gerade etwa an einer Winterdepression leide oder keinen Bock mehr auf EVE Online habe. Vielmehr liegt es darin begründet, dass ich mit meiner Frau zusammen gezogen bin. Wir sind zwar seit 18 Jahren ein Paar, leben aber getrennt. Da wir dieses Jahr geheiratet haben, war der nächste logische Schritt, eine gemeinsame Homebase zu beziehen.

Ich gab meine kleine 33m² Dachgeschoss-Butze und sie ihre 2 Zi. KDB Bude auf und gemeinsam mieteten wir ein schickes Einfamilienhaus am anderen Ende der Stadt. Das Problem bei Umzügen ist immer der Schwenk der DSL-Leitung. Bei uns lagen zwischen Besichtigung des Hauses und dem Einzug allerdings auch nur eine Woche. Da konnte Marcel D’Avis von 1&1 nicht schnell genug reagieren.

Online komme ich aktuell nur über eine sehr wackelige LTE Verbindung über ein Android Smartphone. Leider hat mein PC jedoch kein WiFi, so dass ich nur mit dem Laptop online gehen kann. Die Bandbreite reicht aber nicht zu sehr viel mehr, als mal kurz Facebook und die E-Mails checken.

Ein Surf-Start-Stick von 1&1 ist auf dem Weg zu mir. Diesen soll ich in meine Fritzbox stecken und die geht dann per LTE online, bis meine DSL 100 Leitung geschaltet worden ist. Das ist also der Grund, warum man mich zur Zeit nicht online zu sehen bekommt.Ich sitze also zur Zeit in einem Haufen Kartons und Möbeln, die alle ausgepackt und aufgebaut werden möchten. Dazu habe ich noch eine beleidigte Mietzekatze, die sich nun mit drei fremden Katzen arrangieren muss. Ich kann meime Biervorräte nicht finden und online kommen dauert noch etwas.Das ist der Grund, warum ich Euch gerade nicht in EVE auf den Geist gehen kann. Wenn alles glatt geht, bin ich aber am Freitag zumindest mit meinem LAN per LTE online. Schaun mer mal, ob Marcel D’Avis Wort halten kann.

Noob-Fleet goes SOV War

Ziehen am Freitag gemeinsam ins Gefecht. Noob Fleet und die Razor Alliance.

Für den kommenden Freitag (23.11.2018 ab 19 Uhr) hatte ich ehrlich gesagt keine große Idee. Ich kann auch nicht alle Nase lang unseren erfahrenen FC William Follet dazu nötigen, eine PVP Flotte zu kommandieren. Da bekommt man selbst als CEO langsam mal ein schlechtes Gewissen.

Um so willkommener war mir da der Vorschlag von Forkrul Assail, einem unserer Allianz Flottenkommandeure. Gemeinsam mit einer Flotte der Razor Alliance werden wir mit der Noob-Fleet an einem sogenannten „Deployment“ teilnehmen. Im Grunde bedeutet das, dass wir uns gemeinsam ein Gebiet aussuchen, wo andere gerade die SOV haben und ihnen das Gebiet streitig machen werden.

Auf diesem „Raubzug“ nimmt uns die Razor Alliance mit. Das neue an der Sache wird sein, dass wir mit einer großen Flotte unterwegs sind, die nicht nur aus Deutschsprachigen Teilnehmern besteht. Die Sprache in der Flotte wird also englisch sein. Doch wer jetzt Panik schiebt, den möchte ich beruhigen. Die Kommandos werden auch von uns auf Deutsch wiederholt.

Was kann man von so einer Aktion mitnehmen? Nun, zum einen bekommt Ihr einen kleinen Einblick darin, wie Nullsec-Allianzen funktionieren. Wie kommuniziert wird und vor allem, wie größere Flotten arbeiten und kommandiert werden. Zum anderen bekommt man aufgrund der Flottengröße auch ganz andere Möglichkeiten und auch ganz andere Fights. Es könnte gut passieren, dass wir dem ein oder anderen Capital begegnen.

Die Noob-Fleet sammelt sich um 20 Uhr in Torrinos. Wer Interesse hat, kann sich ab 19 Uhr eine Schulung in Sachen „Flottenkommunikation“ und „Kommandos in Flotten“ verpassen lassen. Das ganze wird ein Powerpointgestützter Vortrag. Die Präsentation werde ich per Browser über Microsoft streamen.  BAsis für die Schulung ist mein Guide für Flottenkommandos und die Guide für die Einstellungen des Broadcast-Fensters.

Wir freuen uns auf Euer Erscheinen und wünschen Euch für den Abend viel Spaß. Alle Infos zum Event findet Ihr wie immer im Ingame Chatkanal „Noob-Fleet“ und im offiziellen EVE Online Forenthread der Noob-Fleet.

And the Winner is…

Herzlichen Glückwunsch

Die Zeit ist um und die Stimmen zum neuen Facebook-Logo wurden ausgezählt. Der Gewinner des Facebook-Logo Wettbewerbs ist somit Robocapa. Wer siegte mit einem haushohem Vorsprung (insgesamt 65 Stimmen) und belegt somit Platz 1. Auf Platz 2 kommt Stonecold mit 16 Stimmen und dahinter, mit nur einer Stimme weniger ist auch schon Carl Lauer auf dem dritten Platz.

Platz 1: Robocapa (Ja, er ist ein Goon, Unfassbar 🙂 )

Insgesamt gab es neun Einsendungen zum Logo-Wettbewerb und ich fand sie alle super. Die Gewinner bekommen ihre Preise irgendwann an diesem Wochenende zugestellt. Aber auch diejenigen, die nicht gewonnen haben, gehen nicht leer aus. Auch Eure Logos werden von Zeit zu Zeit den Header der „EVE Online Group Germany“ zieren.

Platz 2: Stonecold

1.) Platz: Ein Faction Battleship und 600 Plex: Robocapa
2.) Platz: Ein Faction Battlecruiser und 300 Plex: Stonecold
3.) Platz: Ein Faction Cruiser und 200 Plex: Carl Lauer

Platz 3: Carl Lauer (Nur wenige haben die Deutschland-Farben nicht bermerkt)

Ich bedanke mich bei unserem PLEX-Sponsor „Seldon Vestrit“ und bei Euch allen, für die echt schönen Einsendungen und wünsche Euch viel Spaß mit Euren Gewinnen.

Das Wurfzelt von New Eden

Die POS. Damals nach dem Outpost ein Symbol für Macht in New Eden. Im HighSec war sie nicht sonderlich verbreitet, aber alle anderen, egal ob om LowSec, im 0.0 oder im Wurmloch, haben mit diesen Dingern gearbeitet.

Schon lange vor Fozzie SOV war die POS ein Machtinstrument sondergleichen. Die Allianz, welche die meisten Monde eines Sternensystems im 0.0 mit einer POS versahen, hatten die Souveränität über das entsprechende System.

Eine POS benötigt man ebenfalls, um z.B. eine Jump-Bridge zu etablieren.

Lange bevor es diesen neumodischen Zitadellen-Schnickschnack von Upwell gab, fristeten Menschen ihr Dasein in solchen Strukturen. Sie lebten dort, lagerten ihre Schiffe in unsicheren Hangaren und loggten sich im Schutz des Schutzschildes einer POS aus. Die Wurmloch-Leute wissen, wovon ich rede. Dort war die POS der einzige Schutz vor Agressoren. Es gab nur eine begrenzte Anzahl von Duschen und Toiletten, was das Sozialgefüge einer Corp oder Allianz manchmal wirklich ans Limit brachte.

Es war ein Leben aus dem Koffer und es war nicht einfach. Docken kann man an einer POS nicht, aber dafür bieten solche „Spargel“ ein paar nette Module. Man konnte sie damals zum Abbau von Monden verwenden oder ganze Produktionsketten daran installieren. Es wurden dort Schiffe gebaut und auch eingelagert. Die POS (Player owned Structure) war vor Upwell und seinen Zitadellen der einzige Weg, im Wurmloch oder 0.0 (ohne einen Outpost oder eine NPC Station) zu leben.

War ruckizucki aufgebaut – Eine POS

Außerdem war die POS auch das Wurfzelt von New Eden. Sie zu ankern und mit Schutzschilden online zu nehmen, dauerte nur eine halbe Stunde. Sie bietet schnellen Schutz für schnelle Hit & Run Aktionen.

Man will den Leuten im Nachbar Wurmloch mal eben kurz einen Scheitel ziehen? Indu mit POS rein, ankern und online nehmen. Dann ein paar Tage den Bewohnern dort auf den Sack gehen, oder ihre Sleeper Sites fliegen.  Kein Problem. Macht jemand Stress, kann man sich unter den Schutzschild der POS zurückziehen.

Man wollte einen Brückenkopf in gegnerischem Lopw- oder Null-Sec errichten, um den nachfolgenden Truppen Schutz zu gewähren? Indu mit POS rein, ankern und online nehmen. Fertig. Die POS eignete sich prima für befristete und kurze Engegagements in feindlichem Territorium. Rooks & Kings zum Beispiel, haben mit einer POS mal einen richten coolen Coup hingelegt.

Alles in allem war die POS ein notweniges Übel, aber auch eine klasse Waffe für kurzfristigen Content.

Nun werden in der kommenden Winter Expansion die neuen Upwell Strukturen vorgestellt. Unter anderem auch Module, die früher nur an einer POS betrieben werden konnten. Ein weiterer Schritt auf dem Weg, der POS den Gar aus zu machen und sie so aus New Eden zu entfernen. Die POS wird nach der Einführung der neuen Strukturen nicht mehr benötigt.

Ich selbst habe damit kein Problem. Ich vermisse die stinkenden Scheißhäuser und das Aroma der Luft auf den POSen nicht, nur sehe ich noch keine Upwell Struktur, die dieses „Wurfzelt“ ersetzen wird. Ich hoffe, dass bei CCP dieses Thema nicht untergehen wird.

Ich würde mir die Möglichkeit z.B. eine „Mini Zitadelle“ in 30 Minuten ankern zu können, sehr wünschen. Das bietet unendlich viele Möglichkeiten, anderen Leuten auf den Sack zu gehen. Reinkommen, die Mini-Zitadelle hinwerfen und wie bei einer POS 30 Minuten warten, bis das Moped online geht.

Normalität kehrt ein

Vertical Supremacy – Die Naglfar (und Freunde)

Nach rund 18 Monaten voller Konflikte und jeder Menge Kämpfe  war es endlich an der Zeit, mal wieder etwas Ruhe zu finden. Die Dioplomaten der großen Powerblocks haben diverse Nichtangriffspakte ausgehandelt und so konnten XIX und wir uns in Tenerifis niederlassen, um uns dort die Taschen zu füllen. Denn eines ist mal sicher. Ein Nichtangriffspakt hält a.) nicht ewig und b.) wird es schon bald wieder ins Deployment gehen.  Die Schweine im Weltall sind bereit. Wir haben uns in den vergangenen Monaten die PVP-Sporen verdient. Von der ehemaligen Super Deluxe Kuschelbärchen-Truppe ist nichts mehr übrig geblieben. Und das ist auch gut so. Denn unser Frieden wird nicht lange anhalten.

Auf Menschenjagd mit XIX

„Es ist beeindruckend, zu sehen, wie die Russen auf Menschenjagd gehen“. Dieses Zitat stammt von Marcel Mastholt, einem Schweinepiloten. Und damit hat er auch Recht. Sobald irgendwo etwas nach Ärger riecht, formen die Russen eine Flotte, der Ping wird über Discord gesendet und alle springen in die verlangten Doctrine-Schiffe, um irgendjemandem die Falten aus dem Sack zu prügeln. Das geht manchmal so schnell, dass man noch keinen Übersetzer von Russisch nach Englisch hat. Aber egal. Worte wie „rasgon“ (align to) oder „brachoie“ (jump) bekommen wir gerade noch mit. Targets kommen eh über den Broadcast. Den Rest kann man sich zusammen reimen. Kaum in den Schiffen, geht es auch schon los. Bridge über einen Titan und im Zielgebiet ist dann meist schon Party, weil eine Rorqual im Tackle steckt und Hilfe braucht.

Rettet die Rorqual

Alles in allem macht es gerade wieder ziemlichen Spaß, im 0.0 zu leben. Ich bin zwar erst einen Abend zum ratten gekommen, aber das liegt eher daran, dass mein RL momentan echt voll ist. Dennoch ist irgendwie immer etwas los, wenn ich einlogge. Die Schweinchen quiken auch immer sehr vergnügt auf Teamspeak herum. Die Stimmung ist gut, die Motivation hervorragend und Content haben wir momentan ohne Ende.

Solche Ruhephasen sind aber auch wirklich wichtig. Nach all den Schlachten im 0.0 sind vermutlich alle erst mal dabei, ihre Taschen zu füllen, denn alle wissen: Bald geht es wieder los. Dann heißt es „Zu den Waffen“ und undock. Das kann von mir aus gern noch ein paar Wochen oder Monate dauern. Ich fange gerade erst an, mich in Tenerifis langsam heimisch zu fühlen. Nicht so meine Mitschweine. Die haben dort schon alles in Besitz genommen. Kein System, in dem man nicht einen unserer vergnügten Grunzer antrifft.

Wie PVP-Lastig wir wurden, wurde mir bewusst, als wir uns einen oder mehrere Monde zum bewirtschaften aussuchen durften. Wir wollten keine. „Da muss man ja minern“ war so ziemlich die häufigste Aussage. Die Leute steigen mittlerweile lieber in ihre Kampfschiffe, docken ab und suchen sich irgendwo einen guten Kampf. Ich muss ja sagen, dass ich ein wenig stolz bin. Dennoch müssen unsere Monde bewirtschaftet werden. Wir könnten also ein paar ambitionierte Vollzeit Rorqual-Piloten brauchen.

Die Zeit wird zeigen, wie es weiter geht. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt.

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