Testserver ahoi

Fassbrause: Check! OBS Studio: Check! Testserver: Check! Stream: GO!

Normalerweise findet man die G-Fleet ja am Freitag meist in irgendwelchen PVP-Situationen, doch seitdem wir (Schweine im Weltall GmbH) aktiv im Krieg gegen das Imperium an der Seite von Legacy fliegen, sind gefühlt 90% der Bewohner des 0.0 blau zu uns. Anständiges PewPew zu finden wird da schon schwer. Eine Pirate Forward Operating Base waren wir letzten Freitag schon geflogen. Also war das der perfekte Zeitpunkt, um mal einen Wunsch von William Follet umzusetzen. Wir gehen auf den Testserver…

Auf dem Testserver (Singularity) kann man tun und lassen was man will, ohne dass es einen Einfluss auf das Leben und Geschehen auf dem Echtserver (Tranquility) hat. Das Einloggen auf “SiSi” war nicht so trivial wie gedacht. Dort gibt es zwar auch eine Zweifaktor-Authentifizierung, aber die geht nur per E-Mail. Da ich einen Mailserver mit Greylisting als AntiSpam-Maßnahme verwende, dauern Mails in meine Richtung manchmal etwas länger. Die Mail für Neos Char kam irgendwie selbst nach 20 Minuten nicht an. Also versuchte ich Kel Rashem und was soll ich sagen, da kam sofort eine Mail mit einem Code.

Ich loggte Kel ein und gesellte mich zu den anderen. Zuerst wollte William Follet mit uns das Spearfishing üben. Beim Spearfishing hat man mehrere Command-Destroyer mit einem Micro Jump Field Generator dabei. Das Prinzip ist recht lustig. Nehmen wir mal an, die gegnerische Flotte ist 200 Kilometer von der eigenen Flotte weg. Der FC legt eine “Zündreihenfolge” für die Micro Jump Field Generatoren fest. Die Flotte richtet sich auf die Gegner aus und der erste Command-Destroyer zündet seinen Micro Jump Field Generator. Die gesamte Flotte (max. 25 Schiffe) werden um 100Km in die Richtung der Gegner gewarped. Dann zündet sofort der zweite Command Destroyer seinen Micro Jump Field Generator. Die Flotte wird abermals 100Km an den Gegner gewarped. Nun steht man bestenfalls mitten in den Gegnern drin und kann sie fertig machen.

Man kann aber noch weiter gehen und einen Teil der gegnerischen Flotte um weitere 100Km mit einem dritten Command-Destroyer aus der Flotte raus reißen und sie außerhalb der Reichweite ihrer Logistik zerlegen. Wenn man einen vierten Command-Destroyer dabei hat, kann man die Distanz um weitere 100Km vergrößern. Witzig ist auch, dass Drohnen und Bubbles z.B. von einer Sabre mit gewarped werden. Das Timing ist dabei sehr wichtig. Die Piloten der Command-Destroyer müssen ihren Job auf die Sekunde genau erledigen, damit das ganze sauber funktioniert.

Nachdem wir ein paar Spearfishing-Manöver gemacht hatten, versuchten einige Piloten in Dreadnaughts eine Rorqual zu zerlegen. Die zündete daraufhin ihren Panic-Button und hielt so eine gefühlte Ewigkeit. Kel Rashem kann leider keinen Dread fliegen. Er nahm seine Missions-Typhoon. Ich konnte nicht viel dazu beitragen. Um so mehr freute ich mich auf den dritten Teil. Hamilton Ellecon und Jared Lakin von der EMSI waren zu Besuch und schlugen einen 5 vs 5 Remoterep-Cyclone Fight vor.

Leider waren wir nur neun Piloten. Es fehlte ein zehnter. Der fand sich dann im Stream und kam kurzerhand mit auf den Testserver. Es konnte also los gehen.

5 vs 5 Remote-Rep Cyclone Match – Auf Youtube

Im Team von Jared Lakin dockte ich ab und wir legten los. Wer mich kennt der weiß, dass ich bei Micro-Management ein Problem habe. Das kann man auch ganz gut im oben gelinkten Video sehen. Ich vergesse zu heaten, reppe die Falschen, schieße auf die Falschen aber schaffe es am Ende doch irgendwie, nicht alles abzufucken. Unser Team hat nach einem echt schönen Fight gewonnen. Ein verdienter Sieg.

Mit 18 bis 42 Zuschauern im Stream war es mir auch wieder ein innerliches Blumenpflücken. Mir macht das Streamen echt einen mega Spaß. Ich würde gern mehr zum Thema EVE auf Twitch streamen, aber irgendwie fehlt mir da noch die zündende Idee. Na, mal schauen. Vielleicht traue ich mich ja irgendwann mal an Solo PvP heran?

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