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Aug 03

Happy Gatecamping

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Stampede zum Abschluss.

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Es ist Sonntag und ich bin zurück vom Summer Gatecamp. Ich sage nur so viel: Ich bin komplett im Eimer. Das Wochende war regelrecht pornös.Von Donnerstag bis Sonntag war ich nun auf dem Gatecamp. Im letzten Jahr war es schon echt genial aber dieses Jahr haben wir noch mal einen drauf gesetzt. Was damals als EMSI internes Treffen zum ersten mal stattgefunden hat ist nun ein Treffen für die Piloten der ehemaligen Unique Allianz. Mit von der Partie waren die Piloten der EMSI, der HLP und AMLU. Zusammen verbrachten wir ein Wochenende voller Fachsimpeleien, alten Schlachtgesängen, jeder Menge Bier und reichlich totem Tier vom Grill.

Am Donnerstag Nachmittag machte sich die Roamingfleet West aus Wuppertal auf den Weg nach Vöhl Herzhausen am Edersee. Auch aus Österreich, der Schweiz und aus dem Rest Deutschlands reisten die Piloten an.Der Besucher mit der längsten Anreise war Smen Bones Freundin Lilly, welche aus Brasilien (oder war es Mexico?) eingeflogen wurde.

Memphis Vaille hatte schon eine POS im Ziemsystem geankert und den Grill angeworfen. Kaum eingetroffen wurden unsere Habitat Module unter der strengen Aufsicht meiner Co-Pilotin auf dem besetzten Areal geankert. Es dauerte nicht lang bis die ersten Bierchen aufgemacht wurden und Memphis einen perfekt zubereiteten Braten servierte der bei uns allen zu spontanem Speichelfluss führte.

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Braten aus dem Hause Vaille *sabber*

Der erste Abend verlief ohne größere Zwischenfälle. Lediglich unsere Platznachbarn, eine Kampftrinker-Truppe aus Hessen, sorgte mit Helene Fischer und anderen Schlagerfuzzis für leichtes Agressionspotential welches aber verflog als wir alle unseren Level erreicht hatten.

Am zweiten Tag trafen die meisten anderen ein. Den Anfang machten die Piloten der AMLU. Deren Grandpa Hemah kam mit seinem Trekker auf den Platz gedampft und hatte das ganze Equipment inkl. einer AMLU Flagge dabei.

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Arame Azur hilft den AMLUs beim ankern ihrer Habitate

Dank Grandpa Hemah wurde dann auch die Zapfanlage in Betrieb genommen, die Bierzeltgarnituren aufgebaut und ein weiterer Grill positioniert. Die Party konnte los gehen. Nach und nach trafen weiteren Piloten ein. Schlussendlich waren wir mit 28 Leuten komplett und die Party nahm schnell Fahrt auf. Der Alkohol floss in Strömen und das Bier war durch die Zapfanlage in der exakt richtigen Temperatur um sich gepflegt einen in die Lampe zu giessen. Ich fröhnte dem Traugott Simon Bier so gut ich konnte. Ich würde das am Samstag noch bereuen aber das wusste ich am Freitag noch nicht.

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Der AMLU Frachter ist eingetroffen

Gesammelt machten wir uns erst mal daran den örtlichen Badesee unter die Lupe zu nehmen. Was passiert wenn dutzende EVE Nerds einen  Badesee mitsamt Seil an einem Baum entdecken kann man sich lebhaft vorstellen. Dieses mal hatten wir sogar zwei „Gummi PODs“ dabei welche heiß umkämpft waren.

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Das erste Opfer des Gatecamps. Degestus von der HLP.

Neben dem Gummiboot-Fight hatten wir auch einen recht handlichen Ball dabei welchen sich die Jungs und Mädels pausenlos zum teil über krasse Distanzen zuwarfen. Degestus (im Bild) holte zu einem Wurf aus und kugelte sich mal eben ganz cool die Schulter aus. Das Ende vom Lied war dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste wo man ihm die Schulter wieder eingerenkt hatte. Das ganze war sehr schmerzhaft und Degestus musste seinen Besuch darauf hin um einen Tag verkürzen. Dennoch feierte er zusammen mit uns den ganzen Freitag weiter bevor er uns dann Samstag in den Abendstunden verlassen musste.

Auf diesem Wege Dir noch einmal gute Besserung und vielen Dank dass Du uns die Shirts vom Fanfest nebst EVE Buttons mitgebracht hast.

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Die drei Mädels von der Tanke. Panasius Ishandor, Nocturion und Arame Azur

Die Stimmung war bestens. Es gab tonnenweise leckeres Grillgut, literweise kaltes Bier und jede Menge gut gelaunte EVE Piloten die einfach eine schöne Zeit zusammen hatten. Ganz besonders fiel mir auf wie gut sich alle verstanden haben. Alles in allem war es ein sehr angenehmes Treffen.

Den Vogel abgeschossen hat ein EMSI Pilot der etwas für mich getan hat von dem ich nicht mal im Traum gedacht hätte dass ein Pilot so etwas für mich tun würde. Während wir des Samstag Abends gemeinsam auf unseren Bänken saßen und unser Bier tranken kam es dass Arame Azur und Olmo Sadek jeweils eine kleine Rede hielten. Ich bedankte mich bei allen Piloten für das zahlreiche Erscheinen denn ich hatte die Befürchtung dass mit der Ende der Unique das Interesse an einem gemeinsamen Spielertreffen gesunken sei.

Ich hatte meine kurze Ansprache gerade beendet als mir Smen Bone eine Tüte in die Hand drückte. Als ich hinein griff und eine Blisterverpackung in der Hand hielt in der sich der Rifter USB Hub aus der Collectors Edition befand gingen die Pferde komplett mit mir durch.

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Ich hatte sie mir immer gewünscht und nie geleistet. Die USB Hub Rifter.

Smen Bone hatte bei diversen Blogpostings gemerkt dass ich diese Rifter gern hätte. Da er beruflich in der ganzen Welt unterwegs ist hat er die Rifter in den USA bestellt, sie von dort nach einer langen Odyssee nach Österreich schicken lassen um sie mir auf dem Gatecamp in die Hand zu drücken. Ich war absolut platt. Dass ein Mensch der mich nur durch EVE kennt sich so eine Mühe macht um mir dieses Teil zu schenken war schlichtweg zu viel des guten. Ich fand keine Worte und außer einem „danke“ kam mir auch nicht mehr viel über die Lippen.

An dieser Stelle noch mal DANKE Mani. Ich finde das absolut den Hammer dass Du Dir die ganze Mühe gemacht hast. Die Rifter bekommt auf jeden Fall einen Ehrenplatz auf meinem Tisch.

Der Abend ging feucht fröhlich weiter und ich hatte den Punkt überschritten an dem ich Samstags noch ohne größere Schäden hätte aufstehen können.

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EMSI, AMLU und HLP – Das Gatecamp

Als ich Samstag früh wach wurde hatte ich ein kleines Männlein im Kopf welches fröhlich lachend mit einem Presslufthammer in meinem Kopf umher und bearbeitete meine Nerven. Ich hatte einen kapitalen Irak-Kater. Was das ist fragt Ihr mich? Ich zitiere hierzu aus Thommy Jauds „Millionär“ denn das erklärt den Irak Kater am besten:

Für mich gibt es zwei verschiedene Arten von Kater: den Blitzkrieg-Kater und den Irak-Kater. Beim Blitzkrieg-Kater wacht man auf und weiß innerhalb einer Sekunde, dass man gleich vor der Schüssel kniet, um danach eine Großpackung Alka Seltzer in einem Eimer Wasser aufzulösen. Der Vorteil: Nach ein paar Stunden hat man diesen Kater meist im Griff und kann wenigstens mit einem Auge fernsehen.
Ganz anders der Irak-Kater: Man wacht auf und freut sich schon, dass man keine größeren Schäden feststellt. Man denkt sich: „Ach, das hätte ich mir jetzt aber schlimmer vorgestellt nach all dem, was ich getrunken habe. Vielleicht kann ich ja am Nachmittag sogar noch joggen?“
Einen Scheiß kann man. Warum? Zwei Gründe. Erstens: Der Irak-Kater wird völlig unterschätzt. Zweitens: Der Irak-Kater hört schon mal deswegen nicht so schnell auf, weil man seinen ganzen Körper durcheinander gebracht hat. Scheinbar verfeindete Krankheitsbilder verbünden sich mit anderen und schlagen genau dann zu, wenn man es am wenigsten erwartet.

Der Irak-Kater ist ein postalkoholischer Super-Gau: Angeschossen schleppt man sich in Richtung Küche, um die Aspirin-Vorräte zu sichern, sieht aber den hämisch grinsenden Brechdurchfall nicht, der die ganze Zeit hinter dem Ikea-Regal gelauert hat.
Ein Bild des Grauens ist es, wenn er einen auf halber Strecke erwischt. Selbst wenn man gegen Abend die Lage unter Kontrolle wähnt, kann es Rückschläge geben. Ich erinnere mich noch genau, wie ich einmal dummdreist glaubte, mir eine kleine Nudelsuppe machen zu können, dann aber schon beim Geruch des Suppenpulvers in den Toaster gekotzt habe.

Erst zwei Sprünge in den Badesee und drei Tassen Kaffe samt zwei IBU 400 sorgten dafür dass sich der Irak Kater langsam verflüchtigte. Getreu dem Motto „Kein Bier vor vier“ zapfte ich mir auch erst um 4.00 Uhr das erste Pils. Eine gute Entscheidung wie sich herausstellen sollte.

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Gute Neuigkeiten aus der EMSI Welt

Es gab auch gute Nachrichten zu vermelden. Kaori Gosuto und Maya Nimarana vermeldeten die zukünftige Geburt eines neuen EMSI Piloten. Außerdem haben unsere EMSI Piloten Nocturion und Akari geheiratet. An dieser Stelle Gratulation auf ganz offiziellem Wege.

Der restliche Samstag verlief recht gediegen. Natürlich wurde wieder viel gegrillt, viel getrunken und viel geredet. Die Stimmung war super. Es wurden alte Stories aus der bewegten Zeit der EMSI, der AMLU und der HLP hervor gekramt und zum Besten gegeben. Alle waren ausgelassen und gut gelaunt.

Alles in allem war das Summer Gatecamp wieder der ultimative Hammer. Wir haben uns noch auf dem Gatecamp dazu entschieden im kommenden August das Gatecamp auf eine komplette Woche zu verlängern. Wir werden also beim GC 2015 die komplette erste Augustwoche feiern. Ich will nur hoffen dass meine Leben das mit machen wird.

Für mich war das Gatecamp zum Teil eine Überraschung, denn unsere Piloten haben sich richtig etwas einfallen lassen um uns auf dem Event zu unterhalten. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen die teilgenommen haben. Es war mir eine Ehre das Wochenende zusammen mit Euch ein paar Gehirnzellen zu vernichten und jeder von Euch ist mir an diesem Wochenende auch richtig ans Herz gewachsen.

Danke für dieses endgeile Wochenende. Ihr seid die Besten.

5 Kommentare

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  1. Panasius Ishandor

    Es war der absolute Hammer!!! Es war echt super euch alle mal RL kennen zu lernen!!!

  2. Doran Jameson

    Eat, Sleep, Edersee, Repeat!

  3. Drindor

    Hahaha einige Fotos sind ja echt der Klassiker ;) Schade das es sich bei mir nicht ausging, vlt im nächsten Jahr :)

  4. Arame Azur

    Es war einfach episch, ich brauchte nach dem Wochenende einen neuen Medical Clone xD

  5. Apple Adven

    Clone Vat Bay occupied… ich kann nicht mehr :D (y)

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